Wetter in Baden-Württemberg
Keine Hitzetage im Frühling? Experte verzweifelt an Wetter-Karten
VonTobias Beckerschließen
Das Wetter in Baden-Württemberg sollte nun stetig besser werden und den Frühling einziehen lassen, aber: Nun zeigt ein Wettermodell auch für die kommende Woche Regen.
Das Wetter in Heilbronn und Baden-Württemberg packt den Frühling aus, oder doch nicht? Zwar gab es zum Start ins Wochenende bereits in vielen Teilen des Landes schon ein wenig Sonnenschein, aber der Regen behielt dann doch schnell die Oberhand. Entgegen der letzten Prognosen gibt es nun wieder ein Wettermodell, dass auch für die kommende Woche wieder ungemütliches Wetter vorhersagt.
Wetter in Baden-Württemberg: Modell senkt Hoffnung auf Sommertage
„Plötzlich war von der ganz großen Wärme nichts mehr zu sehen“, erklärt „wetter.net“-Experte Dominik Jung. Der Meteorologe zeigt am Freitag die Aussicht für die kommende Woche, in der es eigentlich wärmer und wärmer hätte werden sollen. Bis zu 26 Grad waren demnach drin. Ein Mega-Hoch sollte für die ersten sommerlichen Tage sorgen. Nun die Kehrtwende!
Statt Sonne gibt es Regen. Statt 26 Grad sollen nur noch zwölf möglich sein. Die angekündigte Frühlingswoche wird eine typisch April-Woche, denn der macht schließlich, was er will. Aber: Nur wenn es nach dem amerikanischen Wettermodell geht, erklärt Meteorologe Jung. Dort geht das Wetter im April genauso unbeständig und ungemütlich weiter wie bisher.
Wetterkarten „völlig konträr“: Von Sonne bis Regen scheint alles möglich zu sein
So soll es laut dem amerikanischen Wettermodelle auch in der kommenden Woche Regen geben, die Temperaturen sind weit von der 20-Grad-Marke entfernt. Allerdings gibt es auch weiterhin Hoffnung auf den Frühling und die ersten Sommertage, denn ein Blick auf das europäische Modell zeigt, dass es auch andere Prognosen gibt. Am Freitag, pünktlich zum Wochenendstart, werden demnach über 20 Grad und Sonne vorhergesagt.
„Die Karte des europäischen Wettermodells ist völlig konträr zur Prognose der Amerikaner“, sagt auch Wetter-Experte Dominik Jung. Genauer wird man es dann wohl erst in der kommenden Woche wissen, wie das Wetter letztlich wird, denn die Unsicherheiten gibt es bei der Prognose noch. Sollten das amerikanische Modell recht behalten, droht der April im Vergleich zum alten langjährigen Klimamittel (1961-1990) jedoch zu kalt zu werden. Mit den Eisheiligen im Mai 2023 findet nach dem volkstümlichen Gedanken dann spätestens der Wetterwechsel statt.
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