Erstmals mehr als 400.000 Übernachtungen in Heilbronn
Buga 2019: So stark profitiert der Heilbronner Tourismus vom Blumen-Event
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Hat die BUGA auch Effekte für die Zukunft in Heilbronn?
+++Update 22. Oktober+++ BUGA 2019: Kann der Heilbronner Tourismus vom Blumen-Event profitieren?
Die Erwartungen an die BUGA 2019 in Heilbronn im Vorfeld waren hoch: Nicht nur das Stadtbild, sondern auch das Image von Heilbronn soll von der Blumenschau profitieren. Und offenbar ging der Plan auf. Gut zwei Wochen nach dem BUGA-Ende zieht die Heilbronn Marketing GmbH eine absolut positive Bilanz. Das Ergebnis: Das Event hat sich noch besser auf den Tourismus in Heilbronn ausgewirkt als gedacht.
Durch BUGA 2019: Fast 400.000 Übernachtungen in Heilbronn
Wie die Heilbronner Stimme berichtet, wird Heilbronn bis zum Ende dieses Jahres erstmals mehr als 400.000 Übernachtungsgäste gehabt haben. Vor fünf Jahren seien es noch nicht einmal 300.000 Gäste gewesen. 80.000 der 2,3 Millionen BUGA-Besucher haben in Heilbronn übernachtet. In den BUGA-Monaten von April bis Oktober gab es im Vergleich zum Vorjahr in jedem Monat mindestens 20 Prozent mehr gebuchte Übernachtungen in Heilbronn. Rekord-Monat war der Mai mit 53,5 Prozent Übernachtungszuwachs im Vergleich zum Mai 2018.
Im Laufe der BUGA haben laut Steffen Schoch, Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GmbH (HMG), zudem 5.000 Wohnmobile auf der Theresienwiese die BUGA-Besucher beherbergt. A uch die Führungen durch die Heilbronner Innenstadt seien doppelt so gut nachgefragt worden .
Heilbronn: Fortschritte im Tourismus durch BUGA 2019
Und wie sieht der BUGA-Effekt für Heilbronn in Bezug auf die Zukunft aus? Laut HMG habe Heilbronn durch das Blumenevent in der touristischen Wahrnehmung deutliche Fortschritte gemacht. Gerade mit der Weinbautradition könne Heilbronn als älteste Weinstadt Württembergs in Zukunft wuchern und das Alleinstellungsmerkmal weiter ausbauen. Und wem Heilbronn 2019 gefallen hat, hat ja auch gute Gründe, in Zukunft mal wieder vorbeizuschauen.
Während der BUGA 2019 in Heilbronn seien 4.500 Busse nach Heilbronn gekommen. Während der 173 Veranstaltungstage habe es 2.372 Führungen auf der BUGA gegeben.
+++Ursprungsartikel 27. Juli+++: Überraschung; So profitiert die Heilbronner Gastronomie von der BUGA
Die BUGA boomt. Schon deutlich mehr als eine Million Besucher haben die Bundesgartenschau in Heilbronn besucht. Die Hoffnung des Handels und der Gastronomie: Vor allem die auswärtigen Gäste besuchen danach noch die nahe Heilbronner Innenstadt, gehen shoppen und kehren in den vielfältigen Bars und Restaurants ein.
Thomas Gauß, Vorsitzender der Stadtinitiative Heilbronn, hat festgestellt, dass der Heilbronner Handel klar von der BUGA profitiert. Und wie sieht's mit der Heilbronner Gastronomie aus? Offenbar profitieren diese nur wenig von den zusätzlichen Heilbronn-Touristen, wie die Heilbronner Stimme (Artikel hinter Bezahlschranke) berichtet.
BUGA Heilbronn: Nur wenige Touristen kehren in der Innenstadt ein
Gastronomen auf der beliebten Heilbronner Neckarmeile, der längsten Gastro-Meile an einem Fluss in Südwestdeutschland, sprechen von rund zehn Prozent mehr Gästen im Vergleich zum Vorjahr. Ein Überrennen durch Tausende Blumenfans sieht gewiss anders aus! Viele ansässige Wirte haben sich offenbar mehr erhofft. Schade eigentlich, dabei bietet die Heilbronner Neckarmeile allerlei - im Juli gab es sogar tolle Gutscheine rund um die Neckarmeile zu gewinnen (Gewinnspiel ist mittlerweile abgelaufen, Anm. d. Red.).
Ein möglicher Grund für diese Entwicklung: Das ohnehin vorhandene Gastro-Angebot auf der Heilbronner BUGA, das nach anfänglichen Problemen auch immer weiter verbessert wurde.
BUGA Heilbronn sorgt für spannende Begegnungen
Neben der überschaubaren zusätzlichen Bestellungen freuen sich die Heilbronner Wirte vor allem über den Austausch: Schließlich kommen Gäste aus ganz Deutschland auf die BUGA nach Heilbronn. Und dabei kommt man auch gerne mal mit sympathischen Menschen von der Nordseeküste, aus dem Ruhrpott oder aus Berlin ins Gespräch, die Heilbronn ohne die BUGA vermutlich gar nicht besucht hätten. Und die wiederum profitieren von den typischen. schwäbischen Nationalgerichten wie Maultaschen, Rostbraten und Spätzle, die es in dieser Original-Form bei den Gästen zu Hause nicht gibt.
Rubriklistenbild: © Ralf Seidel






