Tuning-Opa

Dieser Golf wirkt unscheinbar, hat es aber faustdick unter der Haube

Zu wenig Power hatte ein Golf R vom Band für einen Rentner.
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Zu wenig Power hatte ein Golf R vom Band für einen Rentner. (Symbolbild)
  • Andre Borbe
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Alles andere als eine Rentner-Karre: Dieser Tuning-Opa verwandelt seinen Golf in ein wahres PS-Monster, weil ihm 300 PS noch nicht genug waren.

Rentner gelten als langsame Autofahrer, die nur über die Landstraße schleichen. Arthur aus England beweist, dass das nur ein Klischee ist. Der 75-Jährige liebt schnelle Autos und Tuning. Deshalb hat er seinen VW Golf R so richtig aufgemotzt – aber nur unter der Haube. Das Video dazu erfreut auch heute noch zahlreiche Nutzer.

Aufgemotzter Golf R mit rund 600 PS

Wie der Brite vor rund einem Jahr auf Youtube erzählt, hat er seinen BMW M135i mit 306 PS verkauft, weil er ein Auto mit noch mehr Leistung haben wollte. Demnach hat er sich für einen Golf R entschieden. Dieser hatte bereits 310 PS; aber immer noch zu wenig für Arthur.

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Deshalb hat er die PS mal einfach fast verdoppelt – auf rund 600 PS. Dabei komme die meiste Leistung vom neuen Turbolader. Außerdem habe er den Ladeluftkühler, die Benzinpumpe und den Luftfilter ausgetauscht, um seinen Monster-Golf zu erschaffen.

Dabei könne der Turbo sogar noch mehr PS liefern, aber davor schrecke Arthur zurück. Denn das könne den Motor kaputt machen.

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Von außen völlig unscheinbar

Am Aussehen hat der Tuning-Opa allerdings nichts geändert. Der Golf R sieht immer noch so aus, wie er vom Band gelaufen ist. Da dürften viele Autofahrer große Augen machen, wenn Arthur mit seinen 600 PS an ihnen vorbeizieht.

Lesen Sie hier, wofür das "E" auf Kennzeichen steht.

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