Termin nicht vergessen

HU-Farbe für 2024: Wie liest man die „TÜV-Plakette“ richtig?

  • Anne Hund
    VonAnne Hund
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Wann steht die nächste Hauptuntersuchung fürs Auto an? Wer sich nicht mehr erinnert, kann es ganz einfach an der Plakette ablesen.

Wann muss das Auto zur nächsten Hauptuntersuchung? Einfach ablesen lässt sich das an der, wie Autofahrer es gerne nennen, „TÜV-Plakette“. Los geht es mit der jeweiligen Farbe – sechs sind es insgesamt an der Zahl – die immer in derselben Abfolge wechseln. Die Plaketten für 2024 sind grü, erklärt der ADAC auf seiner Website. Die Farbe liefert also den Hinweis, in welchem Jahr die nächste HU fällig ist. Angezeigt wird das Jahr zudem über die große Zahl in der Mitte der Plakette.

Farbe und Zahlen auf der „TÜV-Plakette richtig lesen

Auskunft über den Monat, in dem die nächste HU ansteht, gibt zudem eine weitere ein- oder zweistellige Ziffer „ganz oben, wo sich auf einem Uhren-Ziffernblatt die 12 befindet“, heißt es weiter auf ADAC.de. „Eine 9 heißt, dass für das Auto im September ein Termin bei TÜV, DEKRA oder anderen lizenzierten Organisationen bzw. Werkstätten zu vereinbaren ist.“

Dieses Fahrzeug musste im März des Jahres 2024 zur Hauptuntersuchung.

Was der schwarze Balken am Rand bedeutet? „Er stellt den Monat der nächsten HU in anderer Form dar“ schreibt der ADAC auf seiner Website. „Befindet sich der Balken zum Beispiel an der Position, wo auf einem Uhrenziffernblatt der Zeitraum 8 bis 10 Uhr wäre, steht der nächste TÜV bei der 9, also im September an.“

Gut zu wissen: Viele TÜV- und DEKRA-Filialen bieten laut ADAC einen Erinnerungsservice an, damit der Fahrzeughalter den Termin nicht versäumte. „Dieser geht übrigens auch aus der Zulassungs­bescheinigung Teil I oder dem Fahrzeugschein hervor.“

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Das Waschen Ihres Autos im öffentlichen Raum, wie auf der Straße oder auf Parkplätzen, ist in Deutschland nicht erlaubt. Es kann zu Bußgeldern führen, da hierbei das Schmutzwasser ungehindert in die Kanalisation gelangt und die Umwelt belastet wird.
Das Waschen Ihres Autos in einer professionellen Waschanlage oder einer Selbstbedienungs-Waschbox ist in Deutschland erlaubt und empfohlen. Diese Einrichtungen verfügen über ein Abwassersystem, das Schmutzwasser und Chemikalien ordnungsgemäß entsorgt und somit Umweltbelastungen reduziert
Vorbereitung: Bevor Sie mit dem Putzen beginnen, parken Sie Ihr Auto im Schatten, um ein zu schnelles Trocknen der Reinigungsmittel und Wasserflecken zu vermeiden. Zudem sollte das Fahrzeug abgekühlt sein, um Schäden am Lack zu vermeiden.
Zwei-Eimer-Methode: Benutzen Sie zwei Eimer mit Wasser – einen für die Reinigung und einen zum Ausspülen des Schmutzes vom Schwamm oder der Waschhandschuhe. So verhindern Sie, dass Schmutzpartikel zurück auf das Auto gelangen und Kratzer verursachen.
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Hauptuntersuchung fällig?

Bei einem Gebrauchtfahrzeug liegt das Intervall bei zwei Jahren. „Grundsätzlich müssen Fahrzeuge alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung – seit 2010 einschließlich der Abgasuntersuchung“, informiert der ADAC. Ausnahmen gelten demnach für Neuwagen (erst nach 36 Monaten) und Wohnmobile über 3,5 Tonnen (alle 12 Monate). 

Rubriklistenbild: © Bihlmayerfotografie/Imago

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