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Punkte in Flensburg abbauen: Trick für Autofahrer – ohne Warten 

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
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Verstöße im Straßenverkehr können mit Punkten bestraft werden. Ab einer bestimmten Summe droht der Führerschein-Entzug. Die Punkte lassen sich mit verschiedenen Methoden abbauen – nicht nur durch Warten.

Ob zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen: Millionen Menschen sind täglich in Deutschland im Straßenverkehr unterwegs. Die Gefahren sind dabei nicht zu unterschätzen – unaufmerksamen Fahrern drohen bei Fehlverhalten im Straßenverkehr Bußgelder oder gar Punkte in Flensburg.

Bei Rasern oder unachtsamen Autofahrern sammeln sich schnell einige Punkte in Flensburg an. Zum Beispiel, wenn ein rot-weißer Aufkleber auf Straßenlaternen ignoriert wird oder Autofahrer zu schnell fahren und die Blitzer-Toleranzgrenze ausreizen. Zwei Fragen kommen bei betroffenen Autofahrern dann besonders oft auf.

So können Punkte in Flensburg abgebaut werden: Verschiedene Methoden

Die erste Frage ist: Muss die Strafe auch ohne Blitzerfoto gezahlt werden? Denn einige Bußgeldbescheide enthalten gar kein Beweisfoto mehr. Und die zweite Frage, meist aus einer noch brenzligen Situation heraus: Kann ich Punkte in Flensburg auch abbauen? Denn bei acht Punkten in Flensburg wird die Fahrerlaubnis eingezogen, erklärt der „ADAC“.

Die Antwort dürfte bei manchen für Erleichterung sorgen: Es ist möglich, Punkte in Flensburg abzubauen. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Die erste Variante ist gängig. Es gilt einfach abzuwarten, denn die Punkte verjähren mit der Zeit. Dafür gibt es allerdings verschiedene Fristen, die sogenannten Tilgungsfristen:

Ordnungswidrigkeiten mit einem Punkt Zweieinhalb Jahre
Ordnungswidrigkeiten mit FahrverbotFünf Jahre
Straftaten mit zwei PunktenFünf Jahre
Straftaten mit FahrerlaubnisentzugZehn Jahre

Punkte in Flensburg mit diesem Trick schneller abbauen: Autofahrer müssen Seminare besuchen

Bei der zweiten Variante zählt das Engagement des betroffenen Autofahrers. Es gilt ein sogenanntes Fahreignungsseminar zu absolvieren, erklärt der „ADAC“. Wer an diesem freiwilligen Seminar teilnimmt, dem wird ein Punkt erlassen. Aus diesem Grund wird das Seminar auch häufig „Punkteabbauseminar“ genannt.

Doch es gibt gleich mehrere Haken. Das Fahreignungsseminar, um einen Punkt abzubauen, kann nur einmal in fünf Jahren besucht werden. Außerdem ist eine Teilnahme am Seminar lediglich beim Besitz von weniger als sechs Punkten möglich. Autofahrer, die sich für das Fahreignungsseminar interessieren, müssen mit Kosten von etwa 400 Euro rechnen. Angeboten wird das Seminar von Fahrschulen, TÜV und Dekra.

Rubriklistenbild: © Imago / Zoonar und Imago / panthermedia

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