Wichtiger Hinweis

Leitpfosten am Straßenrand: Was bedeuten orangefarbene Reflektoren?

  • Sebastian Oppenheimer
    VonSebastian Oppenheimer
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Leitpfosten am Straßenrand erfüllen gleich mehrere Zwecke – unter anderem durch ihren Abstand. Auch die Farbe der Reflektoren hat eine Bedeutung.

Im Straßenverkehr gibt es einige Dinge, die man häufig sieht, aber über deren Bedeutung man sich oft gar keine Gedanken macht. Etwa die Zahl in der Bezeichnung einer Autobahn: Sie verrät nämlich unter anderem die Lage der Fernstraßen. Ähnlich verhält es sich mit dem schwarzen Trennstrich auf einigen Verkehrsschildern. Wenig Beachtung schenken Autofahrer meist auch den Leitpfosten am Straßenrand. Sie sind zumeist mit weißen Reflektoren ausgestattet. Doch es gibt auch andere Farben – und das nicht ohne Grund.

Alle 50 Meter: Abstand der Leitpfosten hilft bei Einschätzung der Sichtweite

Leitpfosten sollen für Autofahrer die Verkehrssicherheit erhöhen. Dazu trägt unter anderem auch ihr Abstand bei: In der Regel stehen die Pfosten jeweils 50 Meter voneinander entfernt. Deshalb kann man sich an ihnen auch in Sachen Sicherheitsabstand zum Vordermann orientieren. Denn nach der Faustformel „halber Tacho“ wären das bei einer Landstraßen-Geschwindigkeit von 100 km/h eben 50 Meter. Und auch für den Einsatz der Nebelschlussleuchte ist der Abstand der Pfosten wichtig, denn erst ab einer Sichtweite von weniger als 50 Metern, darf sie eingeschaltet werden.

Orangefarbene Reflektoren an Leitpfosten weisen auf eine Einmündung hin.

Orangefarbene Reflektoren an Leitpfosten: Hinweis auf eine Einmündung

Die Form der Reflektoren unterscheidet sich, je nachdem, wo die Leitpfosten angebracht sind. Auf der linken Straßenseite sind zwei kreisförmige Reflektoren angebracht, auf der rechten Seite ein Reflektor in Form eines breiten, vertikalen Strichs. Gelegentlich sieht man aber auch orangefarbene Reflektoren: Sie weisen auf Einmündungen auf Landstraßen hin. Einer markiert den Beginn der Einfahrt, der andere das Ende – damit die Abzweigung auch nachts zu erkennen ist.

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Das Waschen Ihres Autos im öffentlichen Raum, wie auf der Straße oder auf Parkplätzen, ist in Deutschland nicht erlaubt. Es kann zu Bußgeldern führen, da hierbei das Schmutzwasser ungehindert in die Kanalisation gelangt und die Umwelt belastet wird.
Das Waschen Ihres Autos in einer professionellen Waschanlage oder einer Selbstbedienungs-Waschbox ist in Deutschland erlaubt und empfohlen. Diese Einrichtungen verfügen über ein Abwassersystem, das Schmutzwasser und Chemikalien ordnungsgemäß entsorgt und somit Umweltbelastungen reduziert
Vorbereitung: Bevor Sie mit dem Putzen beginnen, parken Sie Ihr Auto im Schatten, um ein zu schnelles Trocknen der Reinigungsmittel und Wasserflecken zu vermeiden. Zudem sollte das Fahrzeug abgekühlt sein, um Schäden am Lack zu vermeiden.
Zwei-Eimer-Methode: Benutzen Sie zwei Eimer mit Wasser – einen für die Reinigung und einen zum Ausspülen des Schmutzes vom Schwamm oder der Waschhandschuhe. So verhindern Sie, dass Schmutzpartikel zurück auf das Auto gelangen und Kratzer verursachen.
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Schwarze Pfeile auf Leitpfosten: Sie zeigen den Weg zu nächsten Notrufsäule

Es gibt übrigens auch noch blaue Reflektoren an Leitpfosten – dabei handelt es sich um sogenannten Wildwarnreflektoren. Sie sollen nachts das Wild davon abhalten, vor einem herannahenden Auto die Straße zu überqueren. Auf Autobahnen ist an den Leitpfosten zudem oft ein kleiner schwarzer Pfeil angebracht: Er zeigt die Richtung der nächstgelegenen Notrufsäule an.

Rubriklistenbild: © Kirchner-Media/Imago

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