Verkehr der Zukunft

Schilderwald lichtet sich: Digitale Tempolimits sollen die Straßen erobern

Wird das klassische Verkehrsschild bald eingemottet?
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Wird das klassische Verkehrsschild bald eingemottet?
  • Andre Borbe
    VonAndre Borbe
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Wie sehen in Zukunft unsere Straßen aus? Erste Tests geben einen Einblick. Schilder sollen bald vom Straßenrand verschwinden und nur noch digital existieren.

Der Schilderwald an Autobahnen und Straßen überfordert manche Autofahrer, statt ihnen zu helfen. Deshalb arbeiten Forscher bereits an neuen Möglichkeiten, wichtige Informationen den Fahrer zu übermittelt.

Digitale Verkehrsschilder: Zwei Jahre auf Probe

In England werde nun eine dieser Technologien erprobt, berichtet die britische "The Sun". Von November 2018 bis Dezember 2020 experimentieren die Briten mit virtuellen Straßenschildern. Auf der Strecke zwischen London und Dover werden Tempolimits und Stauwarnungen direkt auf das Armaturenbrett projiziert.

Allerdings gilt das nicht für alle Autos. Nur Fahrzeuge mit speziellen Monitoren erhalten die Verkehrsschilder digital. Sollte sich die Technik durchsetzen, müssten alle Autos damit nachgerüstet werden.

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Mehr Sicherheit durch digitale Verkehrsschilder

Die Straßenbetreiber erhoffen sich von dem System eine erhöhte Aufmerksamkeit und mehr Sicherheit. Zudem könne es genutzt werden, um über Baustellen zu informieren und rechtzeitig auf verengte Spuren hinzuweisen. Im Idealfall lasse sich damit auch ein Stau verhindern. Die digitalen Verkehrsschilder könnten auch die Informationen liefern, die fahrerlose Autos benötigen.

Allerdings gibt es einen gravierenden Nachteil, wenn sämtliche Verkehrsschilder digitalisiert würden: Was passiert, wenn das System mal ausfällt? Chaos und Unfälle wären vorprogrammiert. Ob sich das System bewährt, muss sich nun in den kommenden zwei Jahren zeigen.

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Festival of Speed: Zum Jubiläum gibt's heiße Flitzer und legendäre Sportwagen

Beim legendären Pikes Peak hat der vollelektrische VW I.D R Pikes Peak bereits einen Rekord aufgestellt. Selbstverständlich also, dass der Flitzer auch beim Goodwood Festival of Speed die Bergstrecke in Angriff nimmt. Fahrer Romain Dumas schaffte die rund 1,86 Kilometer in sagenhaften 43,86 Sekunden. Die drittschnellste Zeit in der 25-jährigen Geschichte von Goodwood.
Aber Dumas im VW war nicht der einzige, der sich in die Geschichtsbücher von Goodwood eingetragen hat. Denn dieses Auto ist was Besonderes. Das Robocar hat keinen Fahrer und hat sich der Bergstraße trotzdem angenommen – mit Erfolg. Es ist das erste fahrerlose Auto, das die Strecke bewältigt hat.
Neben der Zukunft war auch die Vergangenheit des Motorsports beim Goodwood Festival of Speed 2018 zu bewundern. Hier im Bild: Der Mercedes-Benz T80. Mit unglaublichen 3.000 PS und einer theoretischen Höchstgeschwindigkeit von rund 756 km/h sollte der Flitzer 1940 den Weltrekord als schnellstes Landfahrzeug brechen. Dazu kam es aber nie, weil ein Jahr vorher der Zweite Weltkrieg ausbrach.
Wo Mercedes ist, darf Porsche nicht fehlen. Auch die Zuffenhausener haben im Archiv gekramt und einen legendären Renner nach Goodwood geschickt. Dieser Porsche 804 wurde nur für die Formel 1 entworfen.
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