Reise-Business

Harter Job: Wenn Fluglotsen "Bravo" sagen, finden sie nicht automatisch etwas toll

Der Tower ist der Arbeitsplatz eines Fluglotsen.
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Der Tower ist der Arbeitsplatz eines Fluglotsen.

Wo die einen in den wohlverdienten Urlaub fliegen, sorgen die anderen in ihrem Job für das Wohl der Passagiere: So ist der Beruf des Fluglotsen wirklich.

Wenn sie nicht aufpassen, könnten sie damit Menschenleben riskieren: Fluglotsen müssen unter oft extremen Stresssituationen die Ruhe bewahren. Schließlich sollen alle Passagiere gut an ihrem Ziel ankommen.

Stress und Druck - was Fluglotsen leisten müssen

Robert Sapolsky, Dozent für Neurologie an der Stanford Universität, erklärt im Interview mit dem Onlineportal Businessinsider.de, wie hart der Job von Fluglotsen ist. "Es ist interessant, sich Berufe anzuschauen, die ungeheuer stressig sind", so Sapolsky. Dabei sei dieser Beruf das Paradebeispiel.

Der Beruf des Fluglotsen erfordert höchste Konzentration. Dafür verdienen Menschen in diesem Job gut - und können früh in Rente gehen. Oft beginnt der Ruhestand für Fluglotsen schon im Alter von 52 Jahren. Denn bereits dann erhalten sie von der Deutschen Flugsicherung rund 60 Prozent ihres letzten Gehalts als Rente.

Alltag im Tower

Fluglotsen leiten täglich rund 10.000 Flüge sicher durch die Luft. Ihr Arbeitsplatz, der Flugtower, befindet sich weit oben, mit einer 360-Grad-Rundumsicht. Im Normalfall erfahren die Fluglotsen etwa eine halbe Stunde vor einer geplanten Landung von Flugzeugen. Eine digitale Info erscheint auf ihren Bildschirmen im Tower. Erst nach und nach erkennt man die Flugzeuge auch als Zahlen- und Buchstabenkombinationen auf dem Radar - und am Ende schließlich auch am Horizont.

Auch interessant: Warum Sie Ihr Flugticket nach der Reise unbedingt schreddern sollten.

Fluglotsen verwenden bei ihrer Arbeit eine ganz eigene Sprache. "Wir benutzen das Nato-Alphabet", erklärt der angehende Fluglotse Michael Bornschlegel gegenüber dem Portal Berlinonline.de. Die Sprache der Luftfahrt sei für Lotsen und Piloten völlig normal.

Nato-Alphabet: Fluglotsen sprechen eigene Sprache

Wenn sie aber andere Menschen hören, klingt sie doch sehr merkwürdig: Das Nato-Alphabet, oder auch ICAO-Alphabet (Internationale Zivilluftfahrtorganisation), ist die internationale Buchstabiertafel. Mit Hilfe dieses Alphabets verständigen sich Fluglotsen weltweit. Dabei klingt das Buchstabieren schon mal recht seltsam, wenn man sich damit nicht auskennt.

BuchstabeWort zum Buchstabieren mit dem Nato-Alphabet
AAlfa
BBravo
CCharlie
DDelta
EEcho
FFoxtrot
GGolf
HHotel
IIndia
JJuliett
KKilo
LLima
MMike
NNovember
OOscar
PPapa
QQuebec
RRomeo
SSierra
TTango
UUniform
VVictor
WWhiskey
XX-Ray
YYankee
ZZulu

Für die deutsche Sprache wurden zusätzliche Bezeichnungen eingeführt, diese werden aber nicht international verstanden. Dau gehören:

  • Ärger für "Ä"
  • Öse für "Ö"
  • Übel für "Ü"
  • Für "ß" sowie "ch" und "sch" gibt es keine Wörter

Erfahren Sie hier, welchen Fehler nach der Flugbuchung fast jeder macht.

sca

Diese Dinge sollten Sie im Flugzeug unbedingt beachten

Mit diesen Tricks bleibt der Platz im Flugzeug neben ihnen möglicherweise frei: Wählen Sie einen Sitzplatz links - die rechte Seite ist im Flugzeug die beliebtere. Am unattraktivsten ist zudem der Gangplatz im hinteren Drittel des Flugzeugs, nämlich Sitzplatz 19C. Vermeiden Sie die Reihen sechs und sieben, diese Plätze sind bei Reisenden extrem beliebt. Außerdem gilt: Seien Sie schnell.
Ihr Flugticket enthält sensible Daten zu Ihrer Person. Schreddern Sie es also nach der Reise. So kann es nicht in die falsche  Hände gelangen.
Beim Start und der Landung werden die Lichter im Flugzeug ausgeschaltet. Dies stellt eine Vorsichtsmaßnahme dar: Die Beleuchtung wird an die äußere Umgebung angepasst, damit sich die Augen der Passagiere und der Crew an die Dunkelheit gewöhnen und im Ernstfall eine bessere Orientierung und Sicht haben.
An Flughäfen kommen täglich tausende Reisende aus der ganzen Welt an. Die Anzahl an Keimen ist daher besonders hoch. Waschen Sie sich also auf Flughafen-Toiletten besonders gut die Hände.
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