Hitzige Diskussionen in den sozialen Medien
Coronavirus in Neckarsulm: So geht's weiter bei Kolbenschmidt
VonAnna-Maureen Bremerschließen
Aufgrund einer Coronavirus-Infizierung sind derzeit 14 Mitarbeiter aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Der Betrieb läuft am Montag wieder an.
- Am Freitag war die Aufregung bei Kolbenschmidt besonders groß.
- In den sozialen Medien kursierten wilde Gerüchte.
- Bei Kolbenschmidt in Neckarsulm wird heute wieder gearbeitet.
Am Freitag war das Aufsehen in Neckarsulm groß, als sich die Meldung verbreitet, dass das Coronavirus nun auch Kolbenschmidt betrifft. Auf Anfragen vonecho24.de gab es zunächst nur die Information, das niemand mehr das Werk betreten dürfe.
Coronavirus in Neckarsulm: Kolbenschmidt reinigt Werk
Bekannt war bereits am Freitagachmittag, dass ein 32-Jähriger aus dem Landkreis Heilbronn mit dem Coronavirus infiziert ist. Es soll sich dabei um den Kolbenschmidt-Mitarbeiter handeln.
Pressesprecher Peter Hartung sagte im Gespräch mit echo24.de: "Ja, wir haben den ersten Fall. Wir haben 14 Mitarbeiter, die aufgefordert sind, zu Hause zu bleiben - diese weisen aber bisher keine Symptome auf." Das Werk wurde laut Hartung am Samstag desinfiziert und gereinigt. Man versuche, die Mitarbeiter zu sensibilisieren und zu schützen.
Zunehmend sind auch Eltern besorgt und fragen sich, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken sollen. Das Kultusministerium informiert die Einrichtungen und versendet eine Corona-Checkliste, die zu beachten ist.
Kolbenschmidt in Neckarsulm nimmt trotz Coronavirus Betrieb wieder auf
Die Produktion wurde montags schnell wieder aufgenommen.
In der Zwischenzeit ist ein weiterer großer Arbeitgeber in Neckarsulm betroffen: Bei Lidl & Schwarz wurde eine Coronavirus-Infektion bestätigt. Mehrere Büro-Mitarbeiter wurden vom Unternehmen nach Hause geschickt.
Inzwischen ist die Zahl der gemeldeten Infizierten in Baden-Württemberg von 16 auf 20 angestiegen. Darunter ist auch ein neuer Fall in Heilbronn.

