Sommer 2024

„Anhaltende Hitze“ – 100-jähriger Kalender mit klarer Wetter-Vorhersage

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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2024 ist geprägt von Wetter-Rekorden. Steht uns ein besonders heißer Sommer bevor? Der 100-jährige Kalender sagt vorher, wann die „große Hitze“ kommt und wie die Sommermonate werden.

Das Jahr 2024 verspricht, rekordverdächtig zu werden: Die ersten Monate des Jahres starten insgesamt deutlich zu warm. Doch was bedeutet das für den Sommer? Droht uns ein „Höllensommer“? Und: Ab wann kommt die „große Hitze“?

Eine Meteorologin hat bereits einen Blick auf die ersten Langzeitprognosen für die Sommermonate geworfen. Demnach zeichnet sich vor allem eine Sache deutlich ab: Es wird (mal wieder) zu warm im Juni, Juli und August.

Droht uns 2024 ein „Höllensommer“? So wird der Start in die heiße Jahreszeit

Auch der 100-jährige Wetterkalender gibt bereits eine Prognose, wie warm der Sommer 2024 werden soll. Der hundertjährige Kalender stützt sich dabei jedoch nicht auf aktuelle Berechnungen der Wettermodelle – sondern auf Erfahrungen und Beobachtungen. In den Vorhersagen sind konkrete Prognosen für einzelne Tage zu finden. Demnach sagt der 100-jährige Wetterkalender ziemlich konkret, wann es so richtig heiß werden soll.

Am 1. Juni hat der meteorologische Sommer begonnen. Der kalendarische Sommeranfang folgt dann am 20. Juni. Laut 100-jährigem Kalender soll das Wetter im Juni eher wechselhaft werden. „Sonne, Regen, Sonne, Regen und gegen Ende noch etwas mehr Regen. So zeigt sich der Juni“, heißt es in den Prognosen des 100-jährigen Kalenders. Von Hitze weiterhin keine Spur. Aber: Im Juli sieht das schon deutlich anders aus.

„Große und andauernde Hitze“: An diesen Tagen wird es richtig heiß in Deutschland

„Bis auf ein paar vereinzelte Tage zeigt sich der Juli von der schönsten Seite und bringt uns viel Wärme und Sonnenschein“, heißt es. Und der 100-jährige Wetter-Kalender wird noch konkreter: Ab dem 23. Juli bis zum 31. Juli „gibt es eine große und andauernde Hitze“.

Der 100-jährige Wetter-Kalender

Der „100-jährige Kalender“ wurde im 17. Jahrhundert von einem Abt, Mauritius Knauer, verfasst. Er wird auch Bauernkalender oder Wetterkalender genannt. Der Wetterkalender stützt sich für seine Vorhersagen und Prognosen auf Beobachtungen und Erfahrungen der Menschen sowie auf die Konstellation der Planeten. Wissenschaftlich belegt ist der hundertjährige Kalender nicht.

Der August werde laut des Wetter-Kalenders wieder wechselhafter, Unwetter kommen hinzu: „Die Schönwetterperioden zeigen sich von 1. bis 6. und 18. bis 25. August. Im August zeigen sich vermehrt Gewitter“, heißt es. Von Hitze ist in den Prognosen nichts zu lesen. Wird der Sommer also eher durchwachsen und die Hitze breitet sich nur an wenigen Tagen in Deutschland aus?

„Höllensommer“ mit extremer Hitze oder doch ein durchschnittlicher Sommer?

Ob es wirklich so kommt, wird sich zeigen. Wie erwähnt: Der 100-jährige Wetterkalender stützt sich lediglich auf Erfahrungen und Beobachtungen, nicht aber auf aktuelle Berechnungen. Auch wenn der hundertjährige Kalender in manchen Fällen falsch liegt, bietet er dennoch eine gute Orientierung, in welchem Monat in Deutschland welches Wetter zu erwarten ist.

Prognosen, an welchen Tagen in den Sommermonaten die Hitze auf Deutschland zusteuert, können die Wettermodelle nicht liefern. Lediglich Tendenzen sind möglich, etwa ob ein Monat zu warm ausfällt oder besonders trocken wird – beides zeichnet sich den Berechnungen des amerikanischen und europäischen Wettermodells für den Sommer 2024 ab.

Rubriklistenbild: © Collage: echo24.de, Fotos: IMAGO/ SciencePhotoLibrary, IMAGO/ Panthermedia

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