Von Jordan über Ferrari bis Mercedes

Alle Formel-1-Boliden von Michael Schumacher – mit einem kam er nie ins Ziel

Michael Schumacher mit dem Jordan 191 beim Großen Preis von Belgien 1991
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Jordan 191 aus der Saison 1991: Das erste Formel-1-Auto, mit dem Schumacher beim Großen Preis von Belgien in Spa sein Debüt in der Formel 1 absolviert. Im einzigen Rennen mit Jordan kommt der Deutsche nach einem Kupplungsschaden allerdings nur einen Kilometer weit. Es ist deshalb auch das einzige Formel-1-Auto, mit dem Schumacher nie die Zielflagge sah.
Michael Schumacher steigt in seinen Benetton B191 aus der Formel-1-Saison 1991
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Benetton B191 aus der Saison 1991: Nach seinem Debüt wechselt Schumacher sofort zu Benetton. Mit dem B191 feiert er seine ersten Zielankünfte und erzielt in Monza einen beeindruckenden fünfter Platz. Das Auto war grundsolide, aber kein Sieganwärter.
Michael Schumacher in seinem Benetton B191B beim Großen Preis von Mexiko 1992
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Benetton B191B aus der Saison 1992: Seine erste komplette Formel-1-Saison beginnt Schumacher zunächst mit einem überarbeiteten B191 aus dem Vorjahr. Schon beim zweiten Rennen in Mexiko 1992 gelingt ihm sein erster Podestplatz.
Michael Schumacher in seinem Benetton B192 beim Großen Preis von Portugal 1992
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Benetton B192 aus der Saison 1992: Mit dem B192, der ab dem vierten Saisonrennen in Spanien eingesetzt wurde, feiert Schumacher seinen ersten Sieg – ausgerechnet in Spa, wo er ein Jahr zuvor debütierte. Er beendet die Saison als Dritter der Fahrer-WM.
Michael Schumacher in seinem Benetton B193/B193B beim Großen Preis von Deutschland 1993
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Benetton B193/B193B aus der Saison 1993: Mit diesem Auto kann Schumacher nur einen Saisonsieg in Portugal holen und belegt am Ende den vierten Platz der Weltmeisterschaft. Der B193 war technisch ambitioniert, blieb aber hinter den Erwartungen zurück.
Michael Schumacher mit seinem Benetton B194 beim Großen Preis von Deutschland 1994
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Benetton B194 aus der Saison 1994: Schumacher gewinnt sechs der ersten sieben Rennen, wird jedoch zweimal disqualifiziert und einmal für zwei Rennen gesperrt. Trotzdem reicht es am Ende knapp zum ersten Weltmeistertitel – nach einem kontroversen Finale mit Damon Hill in Adelaide.
Michael Schumacher in seinem Benetton B195 beim Großen Preis von Deutschland 1995
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Benetton B195 aus der Saison 1995: Mit neun Siegen und deutlich verbesserter Konstanz gewinnt Schumacher souverän seinen zweiten WM-Titel. Der B195 mit Renault-Motor war leistungsstark und verlässlich – und macht Schumacher endgültig zum Top-Fahrer in der Formel 1.
Michael Schumacher mit dem Ferrari F310 beim Großen Preis von Ungarn 1996
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Ferrari F310 aus der Saison 1996: Der erste Formel-1-Ferrari von Schumacher war technisch unausgereift und schwer zu fahren. Dennoch gelingen ihm drei Siege, wobei vor allem der Triumph im Regen von Barcelona hervorzuheben ist.
Michael Schumacher mit dem Ferrari F310B beim Großen Preis von Australien 1997
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Ferrari F310B aus der Saison 1997: Eine Weiterentwicklung des Vorjahresautos, mit dem Schumacher fünf Siege holt. Er kämpft bis zum letzten Rennen um die Weltmeisterschaft, verliert sie jedoch nach einem umstrittenen Zusammenstoß mit Jacques Villeneuve – und wird nachträglich aus der WM-Wertung gestrichen.
Michael Schumacher mit dem Ferrari F300 beim Großen Preis von Japan 1998
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Ferrari F300 aus der Saison 1998: Mit dem F300 fährt Schumacher erneut um die WM, aber sechs Siege reichen nicht gegen McLaren und Mika Häkkinen aus. Das Auto wird im Saisonverlauf stark verbessert, war anfangs noch nicht sehr konkurrenzfähig.
  • Sönke Brederlow
    VonSönke Brederlow
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Alle Formel-1-Autos von Michael Schumacher – vom Jordan 191 über seine WM-Boliden von Benetton und Ferrari bis zum Mercedes F1 W03 von 2012.

Vom Jordan 191 bis zum Mercedes F1 W03: Die Formel-1-Karriere von Michael Schumacher ist eine beeindruckende Geschichte. 1991 gibt der junge Deutsche beim Großen Preis von Belgien im Jordan 191 sein Debüt. Das Rennen dauert für ihn nur wenige Meter, bevor die Kupplung versagt. Trotzdem beeindruckt der damals 22-Jährige mit seinem Talent und seiner Zielstrebigkeit.

Schon beim nächsten Rennen sitzt er im Benetton B191, mit dem er in Monza Fünfter wird. In der Saison 1992 beginnt er mit dem überarbeiteten B191B und erzielt früh seinen ersten Podestplatz. Kurz darauf folgt der Benetton B192, mit dem Schumacher im belgischen Spa seinen ersten Grand-Prix-Sieg feiert.

Der Benetton B193 bringt 1993 nur einen Sieg, doch 1994 gelingt ihm im B194 der erste WM-Titel – nach einem umstrittenen Finale mit Damon Hill. Der Benetton B195 sichert ihm 1995 den zweiten Titel in Folge und den ersten Sieg auf heimischem Boden. Danach wechselt Michael Schumacher zu Ferrari und startet ein neues Kapitel in seiner Formel-1-Karriere.

Der Ferrari F310 von 1996 ist schwierig zu fahren, doch er gewinnt trotzdem drei Rennen. Mit dem verbesserten F310B kämpft der Deutsche in der Saison 1997 bis zum letzten Rennen um die Weltmeisterschaft. Der Durchbruch gelingt allerdings er im Jahr 2000 mit dem Ferrari F1-2000, als Schumacher in Japan den ersten Fahrertitel für Ferrari seit 21 Jahren holt.

Es folgen die goldenen Jahre, mit denen sich Schumacher zum besten Rennfahrer aller Zeit macht: Mit dem F2001, F2002 und F2003-GA gewinnt der Kerpener drei weitere WM-Titel. Der überlegene Ferrari F2004 bringt ihn mit insgesamt 13 Siegen in 18 Rennen zum siebten und letzten Weltmeistertitel.

Nach der Saison 2006 verabschiedet sich Schumacher zunächst, kehrt Schumacher 2010 allerdings mit Mercedes zurück. Der MGP W01 und W02 sind noch nicht konkurrenzfähig. Erst im Mercedes F1 W03 in der Saison 2012 zeigt sich noch einmal ein letztes Aufblitzen seines Könnens: Pole in Monaco und Podium in Valencia. Es ist das finale Highlight einer einzigartigen Karriere. (SoBre)

Rubriklistenbild: © Crash Media Group/Imago