Ausgerechnet beim Heimspiel

Schock vor Ferrari-Heimspiel: Top-Fahrer plötzlich außer Gefecht

  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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Europa-Auftakt für die Formel 1 in Imola, doch Ferrari muss vorerst auf Charles Leclerc verzichten. Der Monegasse ist erkrankt. Doch wie lange wird er fehlen?

Imola – Nach sechs Rennen in Übersee macht die Formel 1 am Wochenende erstmals in Europa Station. Es steht der Große Preis der Emilia-Romagna auf dem Programm (alle Sendezeiten im TV finden Sie hier). Für Ferrari ist es das erste von zwei Heimrennen im Kalender. Ein Fahrer der Scuderia fehlt jedoch am Donnerstag: Charles Leclerc ließ den Medientag aus.

Leclerc fehlt krank: Ferrari glaubt an schnelle Erholung

„Charles fühlt sich unwohl und wird heute nicht zur Strecke kommen“, begründet Ferrari in einer Mitteilung das Fehlen des Monegassen. „Er wird sich ausruhen und auf seine Genesung konzentrieren – wir gehen davon aus, dass er morgen wieder im Auto sitzt.“

Weiter Details zur Erkrankung teilte das Team nicht mit. Auch Leclerc selbst äußerte sich zunächst in den sozialen Medien nicht weiter zu seinem gesundheitlichen Zustand. Der Ferrari-Star ist jedoch nicht der erste Pilot, der in diesem Jahr am Donnerstag mit Abwesenheit glänzt. In Miami fehlte Max Verstappen wegen der Geburt seiner Tochter.

Leclerc nicht für Pressekonferenz vorgesehen

Der Monegasse kann sich aber ohnehin in Ruhe erholen. Für die Pressekonferenzen war Leclerc nicht vorgesehen. Hier stehen Alpine-Debütant Franco Colapinto, Lance Stroll (Aston Martin), Oscar Piastri (McLaren), Esteban Ocon (Haas), Kimi Antonelli (Mercedes) und Liam Lawson (Racing Bulls) Rede und Antwort. Der Ferrari-Pilot hätte lediglich im Fahrerlager Interviews geben sollen, wie Motorsport-Total.com berichtet.

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Seinen ersten Auftritt in Imola dürfte Leclerc somit am Freitag vor dem ersten Freien Training haben – sofern er sich bis dahin besser fühlt. Beim Heimspiel hofft Ferrari neben einer schnellen Erholung des Monegassen auch auf bessere Ergebnisse als zuletz in Miami. Nicht zuletzt, weil die Strecke dem SF-25 besser liegen sollte. (smo)

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