Höhen und Tiefen

Kartbahn, Formel-1-Sieger und Experte – doch zwei Unfälle überschatten Ralf Schumachers Karriere

Michael Schumacher und Bruder Ralf links in der Box bei einen Kartrennen auf der Kartbahn in Kerpen.
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1992 – Anfänge auf der elterliche Kartbahn: Wie auch sein Bruder Michael beginnt Ralf Schumacher seine Karriere auf der Kartbahn der Eltern in Kerpen-Manheim. Von dort aus geht es über die Formel 3 und Formel Nippon in die Formel 1.
Ralf Schumacher im Rennanzug von Jordan vor einem Formel-1-Rennen.
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März 1997 – F1‑Debüt in Melbourne: Erster Grand‑Prix‑Start für Jordan im Peugeot‑V10 beim Australien‑GP. Damit beginnt Schumachers 11‑jährige F1‑Karriere.
Ralf Schumacher auf Podium.
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April 1997 – Erstes Podium: Schon im dritten Rennen wird er Dritter in Buenos Aires. Das frühe Podium unterstreicht sein Potenzial in einem Aufsteigerteam.
Formel 1 Österreich Ralf Schumacher.
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1999 – Wechsel zu Williams: Nach zwei Jordan‑Jahren geht er zu Williams; ab 2000 kommt BMW als Werkspartner. Der Schritt legt die Basis für seine F1‑Erfolge.
Ralf Schumacher führt den Großen Preis von San Marino in Imola an.
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April 2001 – Erster F1‑Sieg (San Marino): In Imola holt er seinen Premierensieg mit dem Williams‑BMW. Es ist der Auftakt zu seiner stärksten Saison.
Ralf Schumacher bestätigt feiert mit Bruder Michael und Mika Häkkinen seinen Sieg in Kanada.
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Juni 2001 – Sieg in Kanada: Souveräner Triumph in Montreal auf dem Circuit Gilles‑Villeneuve. Ralf bestätigt damit Williams’ Comeback an der Spitze.
Ralf Schumacher feiert seinen Heimsieg in Hockenheim.
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Juli 2001 – Sieg in Deutschland: Heimsieg in Hockenheim krönt seine Dreifach‑Siegserie 2001. Vor Heimpublikum liefert er eines seiner reifsten Rennen.
Ralf Schumacher spricht mit seinem Bruder Michael.
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Oktober 2001 – WM‑Platz 4: Er schließt die Saison 2001 als Vierter der Fahrer‑WM ab. Es bleibt sein bestes Gesamtresultat (erneut P4, auch 2002).
Ralf Schumacher feiert einen Sieg auf dem Podium.
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März 2002 – Sieg in Malaysia: In Sepang gewinnt er erneut für Williams‑BMW. Damit hält er die Teamform gegen die dominierenden Ferraris hoch.
Ralf Schumacher startet im BMW-Williams von der Pole-Position.
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2001–2004 – Pole‑Positions (u. a. Frankreich 2003). Insgesamt sechs Poles, darunter Magny‑Cours 2003. Sie zeigen seine Qualifying‑Stärke im Williams‑BMW‑Paket.
  • Noah Forouzan
    VonNoah Forouzan
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Ralf Schumacher gehört zu den erfolgreichsten Deutschen in der Forme 1. Inzwischen prägt er die Königsklasse als Experte. Ein Blick auf seine Karriere.

Hürth – Diese Fotostrecke zeigt Ralf Schumachers Karriere – vom Formel‑1‑Debüt 1997 in Melbourne über die prägenden Williams‑BMW‑Jahre bis zu markanten Akzenten bei Toyota, seinem Weg in die DTM und an das TV‑Mikrofon. Gezeigt werden die frühen Podien und der Durchbruch 2001 mit drei Siegen (Imola, Montreal, Hockenheim), gefolgt von Highlights wie dem Sepang‑Triumph 2002 sowie dem Doppelschlag 2003 am Nürburgring (Europa‑GP) und in Magny‑Cours. Die Auswahl betont seine Qualifying‑Klasse mit sechs Poles – etwa die viel beachtete Suzuka‑Pole 2005 – und macht sichtbar, wie er Chancen im richtigen Moment nutzte, taktisch reifte und Rennen mit Überblick, Tempo und Konstanz entschied.

Der Abschnitt zur Toyota‑Zeit erzählt von frühen Meilensteinen, darunter Podien in Budapest und Shanghai, und zeigt, wie Schumacher auch außerhalb des Williams‑Kosmos Wirkung entfaltete – mit präziser Abstimmarbeit und starkem Qualifying‑Speed. Der Wechsel in die DTM 2008 markiert einen bewussten Neustart: Bilder aus Hockenheim, dem Nürburgring und Spielberg zeichnen den Lernprozess im Tourenwagen nach – vom Einfinden in neue Rennformate und Zweikampfrhythmen bis zum ersten DTM‑Podium 2011 und dem persönlichen Bestresultat P2. Ergänzt wird dies durch Momentaufnahmen aus der Boxengasse, Onboard‑Perspektiven und Team‑Szenen, die zeigen, wie eng Setup‑Arbeit, Strategie und Kommunikation seinen Stil prägten.

Abgerundet wird die Reise mit seinem Schritt an das Mikrofon: Seit 2019 analysiert Ralf Schumacher als Sky‑Experte die Königsklasse – ein Kapitel, das seine Erfahrung, Klarheit und Leidenschaft für den Sport fortschreibt und die Brücke von der Rennstrecke ins Studio schlägt. So entsteht ein kompakter, zugleich detaillierter Blick auf eine Karriere, die von klaren Entscheidungen, markanten Teamwechseln und der Fähigkeit lebt, sich in unterschiedlichen Umfeldern neu zu beweisen – vom ersten Startsignal bis zur präzisen Analyse am Bildschirm. (nf)

Rubriklistenbild: © Imago/Beautiful Sports/KrälingKräling

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