Deutliche Worte
Red Bull in der Krise? Verstappen mit Knallhart-Ansage
VonSimon Monesschließen
Red Bull kämpft weiterhin mit dem RB21. In Suzuka könnte McLaren wieder einmal unbesiegbar für die Roten Bullen sein - das ist auch Max Verstappen bewusst.
Suzuka – In den vergangenen Jahren waren Max Verstappen und Red Bull Racing in der Formel 1 nahezu unschlagbar. Das Ergebnis: Vier Titel in der Fahrer-Weltmeisterschaft. Doch der RB21 ist sehr schwierig zufahren und funktioniert nur in einem sehr engen Fenster. Und auch die Konkurrenz ist besser geworden – insbesondere McLaren. Das weiß auch der Niederländer.
Red Bull auch in Japan nicht konkurrenzfähig?
Auch in Suzuka sei das Team aus Woking unter normalen Umständen für Red Bull nicht zu schlagen. Zwar sei jede Strecke im Kalender etwas anders, doch aktuell sieht Verstappen die McLaren deutlich vorne, wie er im Vorfeld des Großen Preis von Japan erklärte.
„Wir kommen zu jedem Rennen und versuchen, das Beste aus dem Auto herauszuholen und unsere Leistung zu optimieren“, machte der Weltmeister klar und betonte, dass Aufgeben keine Option sei. Doch auch wenn man alles aus dem RB21 raushole, sei McLaren nicht zu schlagen.
RB21 stellt Red Bull weiter vor Probleme: „Kombination aus vielen Dingen“
Und das dürfte sich wohl auch so schnell nicht ändern. Denn Red Bull hat bei seinem Auto mit zahlreichen Baustellen zu kämpfen. „Ich denke, es ist eine Kombination aus vielen Dingen. Es hängt auch von der Kurvengeschwindigkeit, dem Asphalt, den Reifen, der Überhitzung, den Bodenwellen, den Randsteinen ab – es gibt viele verschiedene Dinge“, sagte Verstappen.
Der neue Teamkollege des Niederländers klingt da optimistischer. Schon in Japan will Yuki Tsunoda mit dem RB21 aufs Podium fahren. Um dem Japaner den Umgang mit dem Boliden zu erleichtern, überlegt Red Bull sogar, das zweite Auto anders abzustimmen. Zudem sind zahlreiche Updates in der Entwicklung, die den RB21 schneller zu machen. Sollte das nicht gelingen, dürften die Spekulationen über einen Abgang von Verstappen wohl lauter werden. Besonders gute Chancen soll Aston Martin haben. (smo)
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