Großes Lob
Teamchef adelt deutschen Formel-1-Star: „Stark unterschätzter Fahrer“
VonSimon Monesschließen
Sauber erlebt mit Hülkenberg einen echten Aufschwung. Teamchef Wheatley lobt den Deutschen überschwänglich. Auch Teamkollege Bortoleto profitiert spürbar.
Silverstone – Auch 2025 ist Nico Hülkenberg wieder der einzige Deutsche im Fahrerfeld der Formel 1. Inzwischen geht der 37-Jährige jedoch für das künftige Audi-Wertksteam Sauber an den Start. Nach einem schwierigen Saisonstart überzeugte Hülkenberg zuletzt mit starken Leistungen. In Österreich etwa raste er von Startplatz 20 noch in die Punkte. Dafür gab es ein dickes Lob.
„Ich finde, Nico ist ein stark unterschätzter Fahrer“, betont Sauber-Teamchef Jonathan Wheatley laut Motorsport-Total.com und ergänzt: „Er ist nicht nur schnell, sondern bringt vor allem eine enorme Klarheit in die technische Arbeit. Er weiß genau, was wichtig ist – und was nicht.“
Sauber-Teamchef sieht Hülkenberg als kompletten Fahrer
Die Qualität des deutschen Formel-1-Piloten zeigt sich für den Sauber-Teamchef dabei nicht nur in den Resultaten. „Du gewinnst nicht einfach so Le Mans. Das ist ein Ritterschlag, der zeigt, dass du ein kompletter Fahrer bist – über mehrere Disziplinen hinweg“, adelt der Brite den 37-Jährigen, der in Silverstone erst mal zugucken musste.
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Der Brite macht auch deutlich, dass Hülkenberg einen großen Anteil daran hat, dass Sauber in dieser Saison noch einmal die Kurve bekommen hat: „Nico bringt Erfahrung, aber auch analytisches Denken, Zielstrebigkeit, Ruhe. Für unsere Ingenieure ist er ein idealer Partner.“
Sauber-Talent Bortoleto profitiert vom Hülkenberg-Effekt
Und auch Teamkollege Gabriel Bortoleto profitiert vom Hülkenberg-Effekt. „Gabriel lernt extrem viel von Nico – und das sieht man auch auf der Strecke“, sagt Wheatley. In Österreich holte der junge Brasilianer seine ersten Formel-1-Punkte und wurde zum Fahrer des Tages gewählt.
Das Verhältnis zwischen den beiden Fahrern beschreibt Wheatley als „sehr gesund“. Er lobt ihre Zusammenarbeit: „Sie arbeiten füreinander, nicht gegeneinander.“ In Österreich tauschten beide Piloten die Positionen, ohne dass das Team eingreifen musste, wie der Sauber-Teamchef verriet. (smo)
