Formel-1-Debüt für Cadillac
Sergio Perez verrät spannende Details über Testfahrten mit Cadillac
VonSönke Brederlowschließen
Cadillac bereitet sich mit Vollgas auf das Formel-1-Debüt 2026 vor. Jetzt verrät Sergio Perez, dass die ersten Testfahrten schon bald bevorstehen.
Fishers – Erst vor wenigen Wochen hat Cadillac mit Sergio Perez und Valtteri Bottas seine beiden Fahrer für den Formel-1-Einstieg 2026 offiziell vorgestellt. Nun verrät Perez, dass die Vorbereitungen auf das Debüt bereits begonnen haben und sich der Mexikaner in den kommenden Wochen aktiv auf die ersten Testeinsätze vorbereiten wird.
„Nächste Woche bin ich in Charlotte und in England“, erklärte Perez kürzlich bei einem Auftritt im legendären Dodger Stadium in Los Angeles. Dort war der 33-Jährige eingeladen, um den sogenannten „First Pitch“, den symbolischen ersten Baseball-Wurf, für die Los Angeles Dodgers zu übernehmen.
Sergio Perez muss sich nach Formel-1-Pause erst wieder gewöhnen
Für Perez war es jedoch mehr als nur ein Showauftritt: Er nutzte die Bühne, um über seine Rückkehr in die Formel 1 zu sprechen. Dabei betonte der ehemalige Red-Bull-Pilot, wie entscheidend für ihn die körperliche Vorbereitung sei. Denn nach einem Jahr ohne Renneinsätze müsse der Körper Schritt für Schritt wieder an die Belastungen gewöhnt werden.
„Für mich ist es wichtig, dieses Jahr etwas zu fahren – vor allem für den Hals und den Körper – damit mein Körper sich an das erinnert, was 2026 kommt“, sagt der letztjährige Verstappen-Teamkollege. Ein klares Signal, dass Perez die Pause nicht als Stillstand, sondern als Übergangsphase versteht, in der er bereits den Grundstein für seine zweite Karrierehälfte legt.
Rekordweltmeister, Rookie und Rückkehrer: Alle Formel-1-Piloten der Saison 2026




Nachdem er Ende 2023 sein Cockpit neben Max Verstappen verloren hatte, war Perez bislang nur die Zuschauerrolle. Nun aber steht das Comeback bevor: „Ich werde im Simulator trainieren, und es gibt Pläne, dass ich ein F1-Auto teste“, erklärte er. Damit rückt die Rückkehr ins Cockpit in greifbare Nähe, auch wenn es sich zunächst noch nicht um das künftige Cadillac-Modell handelt.
Weil das US-Team kein eigenes Formel-1-Chassis besitzt, wird für die anstehenden Testfahrten ein Ferrari aus der Saison 2023 genutzt. Diese Lösung liegt nahe, weil Cadillac zum Einstieg 2026 auf Motoren aus Maranello zurückgreifen wird. Die Zusammenarbeit eröffnet die Möglichkeit, bereits vorab wertvolle Erfahrungen zu sammeln.
Nicht ganz so positiv fällt die Situation für den künftigen Teamkollegen Valtteri Bottas aus. Laut Informationen des Portals GP Blog soll Mercedes einen vorzeitigen Wechsel des Finnen verhindert haben. Bottas steht derzeit noch als offizieller Ersatzfahrer bei den Silberpfeilen unter Vertrag und darf deshalb nicht am Cadillac-Test teilnehmen. (SoBre)
Rubriklistenbild: © Jayne Kamin-Oncea/Imago

