Saison 2026 wieder mit 24 Rennen
Traditionsstrecke fällt weg: Formel 1 präsentiert Rennkalender für 2026
VonSönke Brederlowschließen
Die Formel 1 hat den Rennkalender für die Saison 2026 präsentiert: Es bleibt bei 24 Rennen. Weil aber Madring in Spanien neu dabei ist, muss eine Traditionsstrecke weichen.
London – Die Formel 1 hat ihren Rennkalender für die Saison 2026 präsentiert. Auch im nächsten Jahr stehen insgesamt 24 Rennen auf dem Programm. Weil allerdings ein neues Event dazu kommt, muss eine Traditionsstrecke weichen: Der Große Preis der Emilia-Romagna in Imola ist 2026 nicht mehr dabei!
Das Aus der traditionsreichen Strecke kommt nicht überraschend. Der Vertrag mit dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari lief nach dieser Saison aus und wurde nicht verlängert. Für viele Fans ist der Verlust dennoch schmerzlich, schließlich verbindet sich mit Imola nicht nur sportliche Historie, sondern auch das tragische Andenken an Ayrton Senna, der dort 1994 tödlich verunglückte.
Das sind die Rennstrecken der Formel-1-Saison 2025




Aber: Mit dem Madring in Madrid kommt im nächsten Jahr eine neue Strecke dazu. Auf dem Stadtkurs in der spanischen Hauptstadt wird der Große Preis von Spanien stattfinden, womit unklar bleibt, welchen Namen das Formel-1-Rennen in Barcelona tragen wird. Die Rennstrecke, auf der bislang der Spanien-Grand-Prix stattgefunden hat, hat im nächsten Jahr noch einen gültigen Vertrag, bevor auch dem Circuit de Catalunya das Formel-1-Aus droht!
Monaco-Grand-Prix bildet 2026 den Europa-Auftakt
Die Formel-1-Saison 2026 startet am 8. März in Australien und endet am 6. Dezember in Abu Dhabi, womit sich auf den ersten Blick nicht viel geändert haben dürfte. Eine genauere Untersuchung offenbart allerdings noch die ein oder andere Änderung!
So wurde der Große Preis von Kanada vorgezogen und findet nun bereits am 24. Mai statt. Die Änderung soll eine effizientere Frachtlogistik in Verbindung mit dem Grand Prix in Miami ermöglichen, der bereits Anfang Mai über die Bühne geht und einen Vertrag bis 2041 hat! Der neue Kanada-Termin sorgt allerdings für eine Überschneidung mit dem traditionsreichen Indy 500.
Eine weitere Änderung betrifft das prestigeträchtige Rennen in Monaco. Der Klassiker an der Côte d’Azur wird künftig im Juni ausgetragen und bildet den Auftakt der Europa-Saison. Danach folgen acht weitere Rennen auf dem europäischen Kontinent, bevor die Formel 1 zum finalen Saisonabschnitt ansetzt.
Das Jahresende verlangt den Teams nochmals alles ab, denn zwei sogenannte Triple-Header stehen auf dem Programm. Das bedeutet, dass die letzten sechs Rennen der Saison innerhalb von nur sieben Wochen stattfinden. Spätestens dann steht der Formel-1-Weltmeister 2026 fest. (SoBre)
Rubriklistenbild: © Urbanandsport/Imago

