Formel 1 in Suzuka

Tsunoda nach Red Bull Heim-Debüt enttäuscht: Wollte „in die Punkte fahren“

  • Simon Mones
    VonSimon Mones
    schließen

Ein Heimrennen, das Tsunoda nicht zufriedenstellen konnte: Platz 12 statt Podium. Doch der Red-Bull-Pilot nimmt wichtige Erkenntnisse mit.

Suzuka – Yuki Tsunoda hat bei seinem Debüt für das Formel-1-Team Red Bull Racing eine Enttäuschung erlebt. Der 24-Jährig in Japan nur auf dem zwölften Platz gelandet und hat damit die Punkteränge deutlich verpasst. Dabei hatte Tsunoda für sein Heimrennen hohe Ziele: Er wollte aufs Podium fahren.

Tsunoda zufrieden mit Rennen – aber frustriert über Nullnummer

„Ich bin happy mit dem Rennen heute in Bezug auf meine Performance. Das Ergebnis ist natürlich nicht so toll beim Heimrennen, ich wollte ja in die Punkte fahren“, sagte Tsunoda nach dem Rennen im Sky-Interview. Der 24-Jährige zeigte sich trotz des enttäuschenden Ergebnisses nicht völlig unzufrieden und betonte den Lerneffekt, den er aus seinem ersten Grand Prix im Red Bull RB21 ziehen konnte.

Mit Platz 12 in Japan ist Yuki Tsunoda nicht ganz zufrieden. Er will von seinem Teamkollegen lernen.

Tsunoda, der erst kurzfristig ins Red-Bull-Cockpit berufen wurde, hatte vor dem Rennen nur wenig Zeit, sich an das neue Auto zu gewöhnen. „Diese 53 Runden sind die meisten, die ich je in dem Auto gefahren bin. Jede Runde konnte ich etwas lernen, und ich fühle mich schon wohl“, erklärte der Japaner. Besonders in der Schlussphase des Rennens habe er das Gefühl gehabt, „alles unter Kontrolle zu haben“.

Die schnellsten Männer der Welt: Das sind die Formel-1-Stars 2025

F1-Fahrerfeld vor dem Grand Prix von Australien
Lando Norris jubelt auf dem Podium in Melbourne.
Oscar Piastri beim Grand Prix von China
Charles Leclerc
Die schnellsten Männer der Welt: Das sind die Formel-1-Stars 2025

Tsunoda will von Verstappen lernen: „Einfach unglücklich, dass ich soweit hinten bin“

Immerhin konnte Tsunoda seinen Vorgänger Liam Lawson, der nach nur zwei Saisonrennen ins Schwesterteam Racing Bulls zurückversetzt wurde, um fünf Plätze hinter sich lassen. Allerdings wurde der Unterschied zum Weltmeister und Teamkollegen Max Verstappen mehr als deutlich. Während der Niederländer einen überraschenden Sieg einfuhr, kämpfte Tsunoda im Mittelfeld. In den Trainings zeigte der Japaner aber immer wieder, dass er auf einem ähnlichen Niveau fahren kann.

„Es ist einfach unglücklich, dass ich soweit hinten bin, ich muss von Max lernen“, zeigt sich der Red-Bull-Pilot selbstkritisch. Und das will und muss der Japaner so schnell wie möglich tun. Die nächste Chance hat er bereits am Wochenende in Bahrain. (smo)

Rubriklistenbild: © Shuji Kajiyama/dpa