Vom Kartsport über Formel 1 bis IndyCar

Erfolge, Rückschläge und das bittere Formel-1-Aus: Die Karriere von Mick Schumacher in Bildern

Mick Schumacher im Jahr 2014 bei einem Kartrennen im belgischen Genk
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Mick Schumacher startet seine Motorsport-Karriere im Kartsport, feiert dort 2014 die größten Erfolge, darunter ein zweiter Platz in der deutschen Junioren-Kartmeisterschaft.
Mick Schumacher in der Saison 2014 bei einem Kartrennen im belgischen Genk
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In den ersten Jahren startet der Deutsche nicht unter dem Namen Schumacher, sondern zunächst als „Mick Betsch“, dem Geburtsnamen seiner Mutter Corinna, später als „Mick Junior“.
Mick Schumacher bei Formel-4-Testfahrten auf dem Nürburgring 2015
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Zur Saison 2015 folgt der Umstieg in den Formelsport, ab diesem Zeitpunkt auch offiziell unter dem Namen „Mick Schumacher“.
Mick Schumacher bei der Siegerehrung nach dem Formel-4-Rennen 2015 in Oschersleben
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Schon in seinen ersten Formel-4-Rennen in Oschersleben landet Schumacher auf dem Podium, feiert im dritten Rennen sogar den ersten Sieg.
Mick Schumacher beim Formel-4-Rennen 2015 auf dem Red Bull Ring in Spielberg, Österreich
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Ganz perfekt läuft seine Debütsaison allerdings nicht: Nach einem Handbruch in Spielberg muss Schumacher ein Rennen aussetzen, an einem weiteren Rennen darf er nicht teilnehmen, weil er im Qualifying die roten Flaggen missachtete.
Mick Schumacher beim Formel-4-Rennen 2015 auf dem Red Bull Ring in Spielberg, Österreich
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Mit zwei Podestplätzen landet Mick Schumacher, der in seiner Formel-4-Debütsaison 2015 für das Team Van Amersfoort fährt, am Ende auf dem zehnten Gesamtrang.
Mick Schumacher beim Formel-4-Rennen 2016 im niederländischen Zandvoort
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Zur Saison 2016 wechselt Mick Schumacher zum erfolgreichen Prema-Team, und startet sowohl in der deutschen als auch der italienischen Formel-4-Meisterschaft.
Mick Schumacher (Prema) bei der Siegerehrung nach einem Formel-4-Rennen 2016 in Oschersleben
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Mick Schumacher gewinnt in der Saison 2016 zwar mehrere Rennen, wird aber in beiden Formel-4-Serien am Ende nur Vizemeister.
Mick Schumacher (hier in Hockenheim) fährt 2017 für Prema in der Formel 3 EM
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In der Saison 2017 fährt Mick Schumacher für Prema in der europäischen Formel-3-Meisterschaft, und erreicht mit dem dritten Platz in Monza nur einmal das Podium.
Mick Schumacher gewinnt in Spa-Francorchamps 2018 sein erstes Formel-3-Rennen
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Im zweiten Jahr, in der Saison 2018, läuft es besser: Mick Schumacher gewinnt ausgerechnet in Spa-Francorchamps, dem „Wohnzimmer“ von Vater Michael Schumacher, sein erstes Formel-3-Rennen.
  • Sönke Brederlow
    VonSönke Brederlow
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Mick Schumacher hat sich seinen Weg vom Kartsport bis in die Formel 1 erkämpft: Ein Rückblick auf die erfolgreiche Motorsport-Karriere des Deutschen.

Mick Schumacher startet seine Karriere im Kartsport und feiert schnell seine ersten Erfolge, darunter den zweiten Platz in der deutschen Junioren-Kartmeisterschaft 2014. Anfangs tritt er nicht unter dem Namen Schumacher an, sondern als „Mick Betsch“ oder „Mick Junior“, um sich unabhängig vom berühmten Familiennamen zu beweisen.

2015 steigt er offiziell in den Formelsport auf und fährt für Van Amersfoort in der deutschen Formel-4-Meisterschaft. Gleich in seiner Debütsaison landet er auf dem Podium und feiert seinen ersten Sieg, muss aber wegen eines Handbruchs und einer Strafe insgesamt zwei Rennen aussetzen. Mit zwei Podestplätzen beendet er seine Premierensaison auf dem zehnten Rang.

2016 wechselt Schumacher zum Prema-Team und startet sowohl in der deutschen als auch in der italienischen Formel-4-Serie. Er gewinnt mehrere Rennen, wird in beiden Serien aber nur Vizemeister. 2017 fährt er in der europäischen Formel 3, erreicht einmal das Podium. 2018 steigert er sich deutlich: Er gewinnt acht Rennen und sichert sich den Titel des Formel-3-Europameisters.

2019 steigt er in die Formel 2 auf und wird Teil der Ferrari Driver Academy. Auf dem Hungaroring feiert er seinen ersten Formel-2-Sieg, schließt die Saison aber nur auf dem zwölften Gesamtrang ab. 2020 gewinnt er die Formel-2-Meisterschaft und öffnet sich damit die Tür zur Formel 1.

Schumacher fährt ab 2021 für Haas in der Königsklasse, kann in seiner Debütsaison aber keine WM-Punkte sammeln; 2022 erzielt er immerhin zwei Punktergebnisse, darunter ein sechster Platz in Österreich, gerät aber auch wegen mehreren Unfällen in die Kritik. Auch deshalb verliert er nach zwei Jahren wieder sein Haas-Cockpit, wird aber Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes und McLaren.

Ab 2024 startet der Deutsche für Alpine in der Langstrecken-WM (WEC) und beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans, fährt erstmals ein Hypercar und erreicht im Debütjahr ein Podium im japanischen Fuji. 2025 gibt er seine Testfahrerrolle in der Formel 1 auf und konzentriert sich komplett auf die Langstrecke-WM.

Ein mögliches Formel-1-Comeback 2026 mit Cadillac scheitert. Schumacher testet im Oktober in der amerikanischen IndyCar-Serie, wo er einen guten Eindruck hinterlässt. Anschließend gibt er die Trennung von Alpine bekannt, bevor Ende November endlich feststeht: Mick Schumacher fährt 2026 die komplette Saison für Rahal Letterman Lanigan Racing in der IndyCar-Serie.

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