Vom Kartsport über Formel 1 bis IndyCar
Erfolge, Rückschläge und das bittere Formel-1-Aus: Die Karriere von Mick Schumacher in Bildern
VonSönke Brederlowschließen
Mick Schumacher hat sich seinen Weg vom Kartsport bis in die Formel 1 erkämpft: Ein Rückblick auf die erfolgreiche Motorsport-Karriere des Deutschen.
Mick Schumacher startet seine Karriere im Kartsport und feiert schnell seine ersten Erfolge, darunter den zweiten Platz in der deutschen Junioren-Kartmeisterschaft 2014. Anfangs tritt er nicht unter dem Namen Schumacher an, sondern als „Mick Betsch“ oder „Mick Junior“, um sich unabhängig vom berühmten Familiennamen zu beweisen.
2015 steigt er offiziell in den Formelsport auf und fährt für Van Amersfoort in der deutschen Formel-4-Meisterschaft. Gleich in seiner Debütsaison landet er auf dem Podium und feiert seinen ersten Sieg, muss aber wegen eines Handbruchs und einer Strafe insgesamt zwei Rennen aussetzen. Mit zwei Podestplätzen beendet er seine Premierensaison auf dem zehnten Rang.
2016 wechselt Schumacher zum Prema-Team und startet sowohl in der deutschen als auch in der italienischen Formel-4-Serie. Er gewinnt mehrere Rennen, wird in beiden Serien aber nur Vizemeister. 2017 fährt er in der europäischen Formel 3, erreicht einmal das Podium. 2018 steigert er sich deutlich: Er gewinnt acht Rennen und sichert sich den Titel des Formel-3-Europameisters.
2019 steigt er in die Formel 2 auf und wird Teil der Ferrari Driver Academy. Auf dem Hungaroring feiert er seinen ersten Formel-2-Sieg, schließt die Saison aber nur auf dem zwölften Gesamtrang ab. 2020 gewinnt er die Formel-2-Meisterschaft und öffnet sich damit die Tür zur Formel 1.
Schumacher fährt ab 2021 für Haas in der Königsklasse, kann in seiner Debütsaison aber keine WM-Punkte sammeln; 2022 erzielt er immerhin zwei Punktergebnisse, darunter ein sechster Platz in Österreich, gerät aber auch wegen mehreren Unfällen in die Kritik. Auch deshalb verliert er nach zwei Jahren wieder sein Haas-Cockpit, wird aber Test- und Ersatzfahrer bei Mercedes und McLaren.
Ab 2024 startet der Deutsche für Alpine in der Langstrecken-WM (WEC) und beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans, fährt erstmals ein Hypercar und erreicht im Debütjahr ein Podium im japanischen Fuji. 2025 gibt er seine Testfahrerrolle in der Formel 1 auf und konzentriert sich komplett auf die Langstrecke-WM.
Ein mögliches Formel-1-Comeback 2026 mit Cadillac scheitert. Schumacher testet im Oktober in der amerikanischen IndyCar-Serie, wo er einen guten Eindruck hinterlässt. Anschließend gibt er die Trennung von Alpine bekannt, bevor Ende November endlich feststeht: Mick Schumacher fährt 2026 die komplette Saison für Rahal Letterman Lanigan Racing in der IndyCar-Serie.
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