Geld für Haltung von Tieren

Bürgergeld und Haustier: So viel Geld gibt es für Hund und Katze vom Staat

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
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Alles rund um Haustiere und Bürgergeld: Welche Kosten übernimmt das Jobcenter? Darf ein Sozialleistungsempfänger Hund und Katze halten?

Viele Menschen, die Bürgergeld, das frühere Hartz IV, beziehen, leben mit Haustieren zusammen. Ist das finanziell möglich, übernimmt der Jobcenter Kosten? Dürfen Bürgergeldempfänger ein oder mehrere Tiere halten? Schließlich soll das Bürgergeld, auch Grundsicherung genannt, folgende Bereiche abdecken: Kosten für Unterkunft und Heizung. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie Beiträge zur Altersvorsorge, wie „Sozialplattform“ schreibt. Das Jobcenter zahlt für Empfänger mehr als gedacht, aber gehören auch Unterhalt für Hund, Katze oder andere Kleintiere dazu?

Bürgergeld und Sozialleistungen: Übernimmt das Jobcenter Unterhaltskosten für Haustiere?

Das Jobcenter übernimmt grundsätzlich keine Unterhaltskosten für Haustiere. Dazu zählen beispielsweise Futterkosten, Tierarztkosten, Kosten für Spielzeug und Pflegeprodukte. Nach einem Urteil des Landessozialgerichts Baden-Württemberg gehören Hund und Katze oder andere Kleintiere nicht zum Existenzminimum, wie „SWR“ schreibt.

Lediglich in einigen Ausnahmefällen können die Kosten für Haustiere vom Jobcenter übernommen werden. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn das Tier aus medizinischen Gründen gehalten wird oder wenn es zur Aufrechterhaltung der sozialen Teilhabe notwendig ist.  Doch Gerichtsentscheidungen sind hierzu noch nicht bekannt, wie „Buerger-Geld.org“ schreibt.

Ist die Haltung von Haustieren mit Bürgergeld erlaubt?

Das Jobcenter erlaubt in der Regel die Haltung von einem Haustier, denn in Deutschland darf jeder einen Hund, eine Katze oder ein Meerschweinchen halten. Auch Menschen, die Bürgergeld oder Sozialhilfe beziehen, darf der Staat nicht verbieten, ein Haustier zu halten. Allerdings sehen die Regelleistungen des SGB II keine Unterstützung und Gelder für die Versorgung eines Tieres vor, wie „Gegen-Hartz-IV“ schreibt. Schließlich kosten Haustiere immer mehr.

Top Ten fürs große Portemonnaie: Die teuersten Hunderassen der Welt

Die stolzen und würdevollen Rhodesian Ridgebacks wurden ursprünglich für die Jagd auf Großwild gezüchtet.
Der Cavalier King Charles Spaniel war beim britischen Hochadel extrem beliebt.
Das Löwchen oder auch Petit Chien Lion ist mittlerweile eine eher seltene Hunderasse aus Frankreich.
Der Akita ist eine alte Hunderasse aus Japan.
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Empfänger von Sozialleistungen müssen daher gut haushalten, um die Unterhaltskosten für ihre Haustiere tragen zu können. Vor der Anschaffung eines Haustieres sollten sich Sozialhilfeempfänger über die Kosten der Tierhaltung informieren. Danach sollten Grundsicherungsbezieher prüfen, ob sie die Kosten für das Tier und gegebenenfalls extra anfallende Zuzahlungen, zum Beispiel für den Tierarzt, aus eigener Tasche bezahlen können. Außerdem gibt es eine Bürgergeld-Änderung: Diese Kosten übernimmt das Jobcenter bald nicht mehr.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Tetra Images

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