Alle Parteien im Foto-Überblick

Kennen Sie alle? Diese 41 Parteien wurden formal zur Bundestagswahl 2025 zugelassen

Bundestagswahl
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41 Parteien wurden für die Bundestagswahl formal zugelassen, doch nur 29 davon nehmen teil. Zwölf der Mitte Januar vom Bundeswahlausschuss formal anerkannten Parteien werden bei der Abstimmung nicht dabei sein, wie die Bundeswahlleiterin Ende Januar in Wiesbaden mitteilte. Anders als langjährige Bundestags- und Landtagsparteien hatten vor allem kleinere Parteien beispielsweise noch eine erforderliche Anzahl von Unterstützerunterschriften nachweisen müssen.
Bundestagswahl
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SPD, Grüne, FDP, AfD, Linke, Freie Wähler, Volt, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands, Bündnis Deutschland und das Bündnis Sahra Wagenknecht sind demnach in allen 16 Ländern mit Landeslisten vertreten. Die CDU tritt in allen Bundesländern außer Bayern an, die CSU (Foto) nur in Bayern. Die übrigen Parteien werden nicht in allen Ländern auf den Stimmzetteln stehen. Acht von ihnen treten den Angaben nach jeweils nur in einem Land an.
Die SPD wird bei der Bundestagswahl 2025 auf den Wahlzetteln stehen. Die Partei schickt Kanzler Olaf Scholz erneut als Spitzenkandidat ins Rennen.
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Wir haben die 41 formal zugelassenen Parteien gesammelt. Die SPD wird bei der Bundestagswahl 2025 auf den Wahlzetteln stehen. Die Partei schickt Kanzler Olaf Scholz erneut als Spitzenkandidat ins Rennen.
Die CDU geht mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2025.
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Die CDU geht mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl 2025.
Auch Bündnis 90/Die Grünen ist als Partei zur Bundestagswahl zugelassen. Spitzenkandidat ist Robert Habeck.
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Auch Bündnis 90/Die Grünen ist als Partei zur Bundestagswahl zugelassen. Spitzenkandidat ist Robert Habeck.
Auch die FDP um Parteichef Christian Lindner wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
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Auch die FDP um Parteichef Christian Lindner wurde vom Bundeswahlausschuss zur Bundestagswahl zugelassen.
Auf den Wahlzetteln können Wählende auch bei der AfD ihr Kreuz setzen. Mit Alice Weidel stellt die Partei auch eine Kanzlerkandidatin.
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Auf den Wahlzetteln können Wählende auch bei der AfD ihr Kreuz setzen. Mit Alice Weidel stellt die Partei auch eine Kanzlerkandidatin.
In Bayern wird die CSU auf dem Wahlzettel stehen
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In Bayern wird die CSU auf dem Wahlzettel stehen. Die Schwesterpartei der Union ist zugelassen für die Bundestagswahl – der Name von Parteichef Markus Söder wird darauf allerdings nicht auftauchen, er bleibt als Ministerpräsident in Bayern und will nicht nach Berlin.
Die Linke wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
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Die Linke wurde zur Bundestagswahl 2025 zugelassen.
Als mindestens in einem Landtag vertretene Partei ist auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zur Wahl zugelassen.
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Als mindestens in einem Landtag vertretene Partei ist auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zur Wahl zugelassen. Seit der Absplitterung von den Linken sitzt das BSW auch bereits im Bundestag.
  • Hannes Niemeyer
    VonHannes Niemeyer
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41 Parteien wurden zur vorgezogenen Bundestagswahl 2025 zugelassen, auch wenn nur 29 davon teilnehmen. Neben den bekannten großen Parteien sind auch einige Kleinstparteien auf der Liste. Der Foto-Überblick.

Berlin – Am 23. Februar geht es an die Wahlurnen: Die vorgezogene Bundestagswahl 2025 steht an. Insgesamt wurden 41 Parteien durch den Bundestagswahlausschuss zugelassen (auch wenn nur 29 antreten; mehr dazu später). Darunter sind – wenig überraschend – die sieben bereits 2021 in den Bundestag gewählten Parteien: SPD, CDU, CSU, Grüne, AfD und die Linke sowie der wegen einer Sonderregelung aktuell mit einem Abgeordneten vertretene Südschleswigsche Wählerverband.

Bundestagswahl 2025: 41 Parteien zugelassen – 15 Vereinigungen abgelehnt

Ebenfalls auf der Liste stehen etwa die in mindestens einem Landtag vertretenen Parteien Bündnis Deutschland, BSW und Freie Wähler. Das BSW ist nach Abspaltung von der Linken auch im Bundestag vertreten. 31 weitere kleinere Vereinigungen vervollständigen die Liste. Diese erfüllten die Vorgabe zur Teilnahme, dass der Bundeswahlausschuss sie offiziell als Parteien anerkannte.

Die Piraten, der SSW und die Partei Die PARTEI: Nur drei von 41 zur Bundestagswahl zugelassenen Parteien.

Allerdings schafften es längst nicht alle Parteien, die es probierten, auch zugelassen zu werden. Insgesamt hatten 56 Gruppierungen bei der Bundeswahlleitung angezeigt, an der Bundestagswahl 2025 teilnehmen zu wollen. 15 davon scheiterten. Zu den nicht zugelassenen zählen etwa die Partei für Motorsport oder die rechtsextreme Identitäre Bewegung.

41 Parteien zur Bundestagswahl 2025 zugelassen

Nach Ansicht des Bundeswahlausschusses hätten beide Vereinigungen nicht alle notwendigen Formalitäten eingehalten. Ihnen fehlten demnach etwa Unterschriften oder sie bekundeten ihr Interesse nur per Mail und nicht schriftlich. Andere Vereinigungen, etwa die Döner Partei, haben nicht genug Mitglieder oder sind in der Öffentlichkeit nicht bekannt genug.

Wichtig: Zur Zulassung der Parteien zur Bundestagswahl 2025 prüfte der Bundeswahlausschuss lediglich, ob die Bewerber die vorgeschriebenen Formalien einhalten. Inhaltliche Bewertungen etwa der Wahlprogramme darf der Ausschuss nicht vornehmen und in die Entscheidungen mit einbeziehen.

Nur 29 der 41 zugelassenen Parteien nehmen teil

29 von 41 Parteien nehmen an der Bundestagswahl am 23. Februar teil. 12 der Mitte Januar vom Bundeswahlausschuss formal anerkannten Parteien werden bei der Abstimmung nicht dabei sein, wie die Bundeswahlleiterin Ende Januar in Wiesbaden mitteilte. Anders als langjährige Bundestags- und Landtagsparteien hatten vor allem kleinere Parteien beispielsweise noch eine erforderliche Anzahl von Unterstützerunterschriften nachweisen müssen.

SPD, Grüne, FDP, AfD, Linke, Freie Wähler, Volt, Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands und Bündnis Deutschland sind in allen 16 Ländern mit Landeslisten vertreten. Die CDU tritt in allen Bundesländern außer Bayern an, die CSU nur in Bayern. Die übrigen Parteien werden nicht in allen Ländern auf den Stimmzetteln stehen. Acht von ihnen treten den Angaben nach jeweils nur in einem Land an. (han/dpa)

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