Präsidentschaftswahl in den USA

Ergebnis bei der US-Wahl 2024 im Swing State Georgia: Erfolg für Trump

Alle Autoren
    schließen
  • Nils Thomas Hinsberger
    Nils Thomas Hinsberger
  • Sonja Thomaser
    Sonja Thomaser
  • Christian Stör
    Christian Stör

Die Entscheidung in Georgia ist gefallen: Donald Trump gewinnt bei der US-Wahl 2024 den Swing State und sichert sich damit 16 Wahlleute.

Dieser News-Ticker zum Swing State Georgia bei der US-Wahl ist beendet. Alle Entwicklungen und Informationen finden Sie in unserem aktuellen News-Ticker.

Update vom 6. November, 7.30 Uhr: Auch die AP hat Donald Trump inzwischen zum Sieger in Georgia erklärt.

Update vom 6. November, 6.55 Uhr: Donald Trump hat sich auch den Swing State Georgia mit 16 Wahlleuten gesichert. Das berichteten die TV-Sender CNN und NBC auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen. Die Nachrichtenagentur AP hat noch keinen Gewinner vermeldet. Georgia im Südosten der USA gehörte im Wahlkampf zu am härtesten umkämpften Bundesstaaten.

Donald Trump hat den Swing State Georgia gewonnen.

Update vom 6. November, 5.33 Uhr: In Georgia zeichnet sich ein Sieg von Donald Trump ab. Wie die New York Times berichtet, zeige sich eine Wählertendenz zugunsten der Republikaner. Die Außenbezirke der Hauptstadt des Swing States, Atlanta, seien jedoch der Demokratin Kamala Harris zugeneigt.

Bombendrohungen bei der US-Wahl sorgen für längere Öffnungszeiten bei Wahllokalen in Swing State

Update vom 6. November, 1.36 Uhr: In Georgia sollen zwölf Wahllokale aufgrund von mit Russland in Verbindung stehender Bombendrohungen länger geöffnet bleiben. Das berichtete CNN unter Berufung auf den Secretary of Stat des Bundesstaats, Brad Raffensperger.

Update vom 6. November, 1.20 Uhr: Donald Trump führt aktuell im Swing State Georgia. Wie CNN berichtete, liegt der Republikaner aktuell mit 51 Prozent vor seiner Kontrahentin Kamala Harris (48,5 Prozent). Es sind jedoch noch nicht alle Stimmen ausgezählt. Das Ergebnis könnte sich also noch ändern.

Wegen Bombendrohung bei der US-Wahl: Fünf Wahllokale in Georgia bleiben länger geöffnet

Update vom 6. November, 0.52 Uhr: Fünf Wahllokale im Swing State Georgia sollen bei der US-Wahl 2024 länger geöffnet bleiben. Wie die New York Times berichtet, sei eine Bombendrohung schuld an der Verzögerung. Secretary of State von Georgia, Brad Raffensperger, habe von mehreren Drohungen berichtet. Einige davon seien von „russischem Ursprung“.

Donald Trump und Kamala Harris kämpfen im Swing State Georgia um Wählerstimmen.

Update vom 5. November, 22.55 Uhr: Bei der US-Wahl 2024 sollen im Swing State Georgia bereits 900.000 Personen ihre Stimme abgegeben haben. Wie Fox News unter Berufung auf Behördeninformationen berichtete, sollen damit bereits 68 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben haben.

Ergebnisse der US-Wahl 2024 im Swing State Georgia bereits in der Wahlnacht erwartet

Update vom 5. November, 18.22 Uhr:  Harris‘ Wahlkampfteam gibt einen Überblick, wann es die Ergebnisse aus den wichtigsten Bundesstaaten erwartet. Die meisten aus Georgia sollten bis zum Ende der Wahlnacht (US-Ostküstenzeit) vorliegen, sagt die Vorsitzende Jen O‘Malley Dillon vor Journalisten.

Update vom 5. November, 12.00 Uhr: In Georgia ist der Ausgang der US-Wahl 2024 völlig offen. In der letzten Umfrage der New York Times liegen Donald Trump und Kamala Harris gleichauf.

Die Trump-Dynastie: Alle Mitglieder und ihre Rollen in der „First Family“

Drei Ehefrauen, vier Geschwister, fünf Kinder, zehn Enkelkinder: Donald Trumps Familie wächst und wächst. Wir stellen Donalds Lieblingskinder, die Ex-Frauen und den Rest des Trump-Clans vor.
Von links: Donald Trump Jr., Tiffany Trump, Donald Trump, Melania Trump und Barron Trump im Weißen Haus im August 2020
Donald Trump, ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten.
Ivana Trump, ehemalige Ehefrau von Donald Trump und Mutter von Ivanka, Eric und Don, starb in diesem Jahr.
Die Trump-Dynastie: Alle Mitglieder und ihre Rollen in der „First Family“

Trump oder Harris? Umfragen im Swing State Georgia zeigen Trend vor US-Wahl 2024

Erstmeldung: Washington, DC – Wer wird die US-Wahl 2024 gewinnen: Kamala Harris oder Donald Trump? Die Entscheidung fällt auch dieses Mal in den Swing States. Das sind ein paar Bundesstaaten der politischen Mitte, die mal mehrheitlich für die eine, mal für die andere Partei gestimmt haben. Sie „schwingen“ sozusagen zwischen Demokraten und Republikanern hin und her.

Die Swing States bei der US-Wahl 2024 sind das Zünglein an der Waage. Den Umfragen zur US-Wahl 2024 zufolge steht der Ausgang der Wahl zwischen Trump und Harris in den Swing States auf Messers Schneide. Das gilt auch für Georgia.

Wie war das Ergebnis bei der vergangenen US-Wahl im Swing State Georgia

Der Südstaat Georgia war von 1868 bis 1960 eine Hochburg der Demokraten. Wie in vielen anderen Südstaaten wandten sich die Menschen aus Unzufriedenheit mit den Bürgerrechtsgesetzen danach allmählich von ihnen ab. Seit Mitte der 90er war Georgia lange fest in der Hand der Republikaner.

Nach sechs Siegen für die Republikaner gelang Joe Biden dort aber wieder ein Sieg für die Demokraten. Das Ergebnis fiel denkbar knapp aus: Biden gewann mit einem Vorsprung von 11.779 Stimmen oder 0,2 Prozentpunkten vor Trump. Es war der knappste Sieg bei der Wahl im ganzen Land.

Aktuelle Umfragen zum Ausgang der US-Wahl 2024: So ist der Stand im Swing State Georgia

Besonders wichtig war für Bidens Erfolg ein hoher Stimmanteil unter Schwarzen. Sie stellen dort rund ein Drittel aller Wahlberechtigten. Im Frühjahr hatten Umfragen aber gezeigt, dass Biden gerade unter jüngeren Schwarzen Boden verlor. Harris hat den Rückstand bisher nur teilweise aufholen können. Die Umfragen sehen Trump in Georgia derzeit auf Siegeskurs.

Bei der US-Wahl 2024 werden in Georgia 16 Stimmen für das Electoral College vergeben. Wer in diesem Wahlgremium mindestens 270 der 538 Wahlleute hinter sich vereinen kann, zieht am Ende ins Weiße Haus ein.

Wann bei der US-Wahl 2024 das Ergebnis im Swing State Georgia feststeht

Die ersten Prognosen zum Ausgang der Wahl in Georgia gibt es in der Regel bereits am Wahlabend. Sie werden in den USA von den Medien aber nur dann verkündet, wenn sie sich sicher sind, den Wahlausgang korrekt vorhersagen zu können. Vor vier Jahren war das Ergebnis in Georgia äußerst umstritten. Trump wollte seine Niederlage nicht wahrhaben und sprach von Wahlbetrug. In einem Telefonat mit Georgias Wahlleiter forderte er gar, dieser solle die für seinen Sieg nötigen 11.780 Wählerstimmen „finden“. Trump wurde deshalb später in Georgia angeklagt.

Auch dieses Mal droht in Georgia ein langes Gezerre um die Auszählung der Stimmen. Zuletzt hatte die stramm konservative Wahlaufsicht entschieden, dass alle Stimmen von Hand kontrolliert werden müssen. Bei einem knappen Rennen („too close to call“) kann es also eine ganze Weile dauern, bis das Ergebnis in Georgia verkündet wird. (cs)

Rubriklistenbild: © Christian Monterrosa/AFP