Frisch im US-Wahlkampf
Deal mit Beyoncé: Harris hat bereits ihre Wahlkampfhymne
VonLaura Mayschließen
Beyoncé erlaubt Kamala Harris ihre Selbstermächtigungshymne „Freedom“ in ihrem Wahlkampf zu verwenden. Ein Pluspunkt in Pop-Herzen, die Trump fehlt.
Washington, D.C. – Im 2016 erschienenen Song „Freedom“ geht es um Selbstermächtigung. Das Lied ist eine Hymne gegen Widerstände. Es ist wie ein Aufschrei gegen verloren geglaubte Veränderung. „Sag dem Sturm, dass ich neu bin“, lautet eine Zeile. „Denn ein Gewinner gibt nicht auf“, eine andere.
Inhalt und Pathos passen perfekt zu Kamala Harris überraschender Kandidatur für die US-Wahl, die nach dem Rückzug von Joe Biden so gut wie sicher scheint. Einige Abschnitte des Beyoncé-Liedes wirken, als wären sie für Harris Auftritt extra geschrieben worden.
Beyoncé für Kamala Harris: „Sechs Scheinwerfer winken in meine Richtung“
„Ich kann mich nicht bewegen, Freiheit, schneide mich los; Singe Freiheit, Freiheit, Wo bist du? Denn auch ich brauche Freiheit; Ich zerbreche die Ketten ganz von selbst, Ich werde meine Freiheit nicht in der Hölle verrotten lassen“
„Freedom“ lief bereits bei Wahlkampfauftritt von Kamala Harris
Wie CNN unter Berufung auf ihr Umfeld berichtete, gab Pop-Diva Beyoncé ihre Zustimmung, dass ihr Hit „Freedom“ bei Harris‘ Wahlkampfauftritten gespielt wird. Der Song sei daraufhin bereits am Montagabend bei Harris‘ erstem offiziellen in ihrer Wahlkampfzentrale gelaufen. Beyoncé hat sich bislang nicht öffentlich für Harris‘ Präsidentschaftskandidatur ausgesprochen.
Dass die Sängerin die Verwendung eines ihrer Songs autorisiert, zeigt nach Einschätzung von CNN aber, „dass Harris die Unterstützung des Superstars“ habe. Beyoncés Mutter Tina Knowles stellte sich schon am Sonntag auf Instagram hinter Harris.
Pop-Welt auf Harris Seite, während Trump ohne Zustimmung Rolling Stones spielt
Auch andere Stars wie George Clooney haben Harris bereits Unterstützung versichert. „Wir freuen uns darauf zu tun, was auch immer wir können, um Vizepräsidentin Harris bei ihrem historischen Streben zu unterstützen“, schrieb Clooney am Dienstag in einer an den Sender CNN gerichteten Erklärung. Damit hat die neue Kandidatin prominente Unterstützung aus der Pop-Welt.
Bilder einer Karriere: Kamala Harris strebt Präsidentenamt in den USA an




Donald Trump kriegt aus der Kunstszene wenig Hilfe. Auch er verwendete laut Spiegel bei Auftritten in der Vergangenheit Songs von bekannten Musikern, etwa den Rolling Stones oder den Village People („YMCA“) – allerdings gegen ihren Willen. Trump hat jedoch andere einflussreiche Freunde. Wie etwa Elon Musk, der nach Informationen des US-Nachrichtendienstes Bloomberg eine beträchtliche Summe an einen Super-Pac gespendet hat, der Trumps Wahlkampf in den „Swing States“ unterstützt. (lm/afp)
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