In Präsenz arbeiten
Audi-Chef mit Homeoffice-Forderung – diese Mitarbeiter sollen zurück ins Büro
Bei Audi können Mitarbeiter bisher von einer sehr flexiblen Homeoffice-Regelung profitieren. Doch das könnte sich ändern – zumindest, wenn es nach Chef Gernot Döllner geht.
Spätestens seit der Corona-Pandemie gehört Homeoffice in vielen Unternehmen zum Alltag – so auch beim Autohersteller Audi mit Sitz in Ingolstadt und Neckarsulm. Mobiles Arbeiten ist dort nach Absprache mit dem direkten Vorgesetzten nicht beschränkt, wenn es die Tätigkeit des Angestellten zulässt. Zumindest bis jetzt.
Denn Audi-Chef Gernot Döllner hatte nach Informationen der „Heilbronner Stimme“ in einer Vorstandssitzung deutlich gemacht, dass Führungskräfte wieder mehr vor Ort arbeiten sollen – und das auch in ihre Teams tragen sollen. Dem entgegen steht jedoch die geltende Betriebsvereinbarung, die sehr flexibles mobiles Arbeiten ermöglicht.
Änderung bei Homeoffice-Regelung: Audi-Führungskräfte sollen zurück ins Büro
Bei den Führungskräften betrifft das die Mitglieder des „Top Management Kreises“ (TMK) und des „Oberen Management Kreises“ (OMK). Im Mutterkonzern VW gilt bereits die Vorgabe, dass Führungskräfte an vier Tagen die Woche in Präsenz arbeiten müssen und nur noch einen Tag Homeoffice zur Verfügung haben. Könnte das auch ein mögliches Szenario für Audi sein?
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Der „Heilbronner Stimme“ liegt ein Interview zum Thema Homeoffice mit Audi-Personalvorstand Xavier Ros vor, das am Dienstagmorgen im Intranet veröffentlicht wurde. Klar ist: Die Betriebsvereinbarung gilt weiterhin. Doch der Personalvorstand macht deutlich, wann Audi-Mitarbeiter zukünftig womöglich wieder in Präsenz arbeiten müssen. (aos/mel)
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