Rentenniveau, Babyboomer und Co.

Höchste Rente in Deutschland: Diese Jahrgänge bekommen das meiste Geld

  • Juliane Reyle
    VonJuliane Reyle
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Viel oder wenig Geld? Welche Jahrgänge bekommen in Deutschland die beste Rente und was macht das Rentenniveau aus? Ein Überblick.

Die Rentenansprüche in Deutschland sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Darunter zählen das Geburtsjahr, die Anzahl der Beitragsjahre und das Einkommen während des Arbeitslebens. Doch welche Jahrgänge bekommen in Deutschland die höchste Rente – und warum? echo24.de fasst zusammen.

Höchste Rente in Deutschland: Diese Jahrgänge haben Anspruch auf das meiste Geld

Die Babyboomer gehören zu den Jahrgängen mit den höchsten Rentenansprüchen. Diese Generation profitiert von einer langen Lebensarbeitszeit und einem hohen Rentenniveau, wie aus Statistiken der „Deutschen Rentenversicherung“ hervorgeht. Als Babyboomer-Generation gelten die Jahrgänge 1955 bis 1969.

Wie der „Bayrische Rundfunk“ schreibt, planen viele der Babyboomer in den kommenden Jahren in Rente zu gehen. Unternehmen könnten dann aufgrund der geburtenstarken Jahrgänge rund ein Drittel ihrer Mitarbeiter verlieren.

Geburtsjahr, Beiträge, Einkommen und Co.: Das beeinflusst die Höhe der Rente

Aber auch die Jahrgänge 1970 bis 1974 und 1975 bis 1984 sollen hohe Renten erhalten, wie aus Statistiken der „Deutschen Rentenversicherung“ hervorgeht. Die Rente bleibt allerdings stets individuell. Durch eine lange Lebensarbeitszeit und die Möglichkeit der Entgeltpunkteerhöhung können Menschen jeglichen Jahrgangs ihre Rentenansprüche verbessern, wie „Deutsche Rentenversicherung“ schreibt.

Nicht nur der Jahrgang: Folgende Faktoren können die Höhe der Rente beeinflussen

  • Geburtsjahr
  • Anzahl der Beitragsjahre
  • Einkommen während des Arbeitslebens 
  • Entgeltpunkte
  • Früherer Renteneintritt
  • Hinterbliebenenrente

Das Geburtsjahr bestimmt die Höhe des Rentenniveaus. Je mehr Beitragsjahre ein Rentner hat, desto höher fällt seine Rente aus. Je höher das Einkommen während des Arbeitslebens war, desto höher ist auch die Rente. Die Entgeltpunkte sind ein Maß für die Höhe der Ansprüche.

Ein früherer Renteneintritt führt zu Abschlägen bei der Rente. Hinterbliebene haben außerdem einen Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente. Der Jahrgang 1994 gilt mit Blick auf die Rente jedoch als besonders, wie „Merkur.de“ schreibt. Ein Jahrgang könnte von der Doppelversteuerung der Rente am meisten profitieren.

Wer bekommt mehr Rente? Das machen die Jahrgänge aus

Das bedeutet: Jahrgänge, die lange Zeiten einer guten Wirtschaft erlebt haben und viele Jahre bei gutem Gehalt arbeiten konnten, erhalten später mehr Rente, als Jahrgänge, die wenig in die Rentenkasse eingezahlt haben und Halb- oder Teilzeitjobs oder gar keine Arbeit hatten.

Außerdem kann sich der Beziehungsstand positiv oder negativ auf das Einkommen im Ruhestand auswirken: Weniger Geld wegen Ehe? Das sollten Paare vor der Hochzeit wissen.

Es ist schwierig, einen genauen Wert für die Rente der Jahrgänge zu nennen, da die Rentenhöhe von verschiedenen Faktoren abhängt. Doch die „Deutsche Rentenversicherung“ veröffentlicht jährlich Statistiken zur Rentenhöhe. Es ist wichtig zu beachten, dass dies nur Durchschnittswerte sind. Um eine Rente zur erhalten, muss allerdings erst der Ruhestand erreicht werden. Eine Liste zeigt: Diese Jahrgänge können Rente beantragen.

Rubriklistenbild: © IMAGO/ Bihlmayerfotografie

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