Umweltprämie

Preisschock bei Neuwagen: Kauf von E-Autos seit Herbst teurer

  • Josefine Lenz
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Für Autofahrer stehen regelmäßig Änderungen an, im Herbst kommt auch ein regelrechter Preisschock beim Kauf eines Neuwagens dazu. Vor allem E-Autos sind teurer geworden.

Unmittelbar vor der Autoschau IAA in München hatten viele Hersteller bei ihren Verbrennermodellen höhere Kaufanreize gesetzt. Gleichzeitig droht laut der regelmäßigen Marktstudie des Duisburger CAR-Instituts bei E-Autos ein Preisschock, weil der deutsche Staat zum Jahreswechsel seine Subventionen kürzt. Generell gibt es seit diesem Jahr einige Veränderungen für Autofahrer.

Änderungen für Autofahrer: Mehr Rabatt bei Verbrennern und Preisschock bei E-Autos

Nur noch 3.000 statt 4.500 Euro „Umweltprämie“ gibt es ab dem 1. Januar 2024 für Privatkäufer kleinerer E-Autos, was viele Hersteller wegen ihrer langen Lieferfristen bereits in ihre aktuellen Angebote einrechnen, beschreibt Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer die Lage. Unternehmen können bereits seit dem 1. September 2023 gar keine Umweltprämie mehr für ihre Neuwagenkäufe erhalten. Ab September können Autokäufer ihren Wagen aber wenigstens einfacher zulassen als bisher.

Derzeit sei zwar unter anderem der VW-Konzern noch in der Lage, bestimmte Modelle innerhalb dieses Jahres zu den alten, günstigeren Förder-Konditionen zu liefern. Doch schon bald dürfte Tesla nach Dudenhöffers Einschätzung eine neue Preissenkungsrunde einläuten, was wiederum zu deutlichen Gewinneinschnitten insbesondere bei den deutschen Herstellern führen werde.

Änderungen beim Autokauf: Händler locken mit Preisnachlässen – doch auch die werden geringer

Gemessen an den Kaufanreizen müssten sich die Konsumenten derzeit ohnehin auf die herkömmlichen Verbrennermodelle konzentrieren. Die 30 gefragtesten Modelle wurden laut Studie im August mit einem durchschnittlichen Preisnachlass von 17,8 Prozent angeboten, dem höchsten Rabatt seit zwei Jahren.

Gleichzeitig haben die Hersteller ihre eigenen Rabatte für E-Autos innerhalb eines Monats von 9,3 Prozent auf 8,7 Prozent der Listenpreise zurückgefahren. Audi stellt unterdessen ein beliebtes Modell ein und wird es nicht mehr länger produzieren.

Rubriklistenbild: © IMAGO / IlluPics

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