Ruhestand
Mehr Geld im Ruhestand: Mit diesen Tipps gibt’s im Alter mehr Rente
- VonLaura Bernertschließen
Wer Sorgen hat, dass die eigene Rente knapp ausfällt, sollte sich frühzeitig damit beschäftigen. Wie im Alter mehr Geld auf‘s Konto kommt.
Viele Menschen machen sich Sorgen, dass ihre Rente mager ausfällt. Nicht ganz unberechtigt: Denn dank des demografischen Wandels kommen weniger Menschen nach, die den Ruhestand für die vielen Rentner bezahlen können. Mit der sogenannten „Rentenformel“ kann jeder selbst berechnen, wie viel Geld es für ihn oder sie gibt. Wie viel Geld es maximal gibt, wird in diesem Artikel erklärt.
Eine gängige Methode, um die eigene Rente aufzubessern, ist die Anlage bereits in jungen Jahren. Besonders für Frauen besteht die Gefahr, im Alter nur wenig Geld zur Verfügung zu haben. Deshalb lohnt es sich, bereits frühzeitig Geld für den Ruhestand auf die Seite zu legen. Eine Tabelle zeigt, wie viel bei einer Anlage mit 30 Jahren zum Renteneintritt herausspringt.
Geldanlage, Rentenpunkte und Nebenjob: Wie im Ruhestand mehr auf dem Konto landet
Rentenpunkte können über das gesamte Leben hinweg angesammelt werden. Wie viel Geld im Ruhestand auf das eigene Konto überwiesen wird, hängt mitunter von der Anzahl der Rentenpunkte ab. Dabei zählen auch Ereignisse im persönlichen Leben wie die Pflege von Angehörigen oder Scheidung, ebenso kann es für Zivil- und Wehrdienst Rentenpunkte geben. Alles zu den Rentenpunkten hat echo24.de bereits in diesem Artikel zusammengefasst.
Außerdem haben Menschen ab 50 Jahren die Möglichkeit, Rentenpunkte dazukaufen. Das berichtet „Zeit online“. Voraussetzung ist, dass 50-Jährige schon mindestens 22 Jahre lang Rentenbeiträge bezahlt hat. Die Rentenpunkte haben einen monatlichen Betrag und orientieren sich am Durchschnittseinkommen. Wer gute 8.000 Euro in Rentenpunkte investiert, erhält etwa 470 Euro mehr Rente im Jahr.
Rentenpunkte kaufen: Das ist der Vorteil für den Ruhestand
Doch das ist nicht der einzige Vorteil: Besonders steuerlich macht das Kaufen von Rentenpunkten einen Unterschied. Denn seit 2023 kann man laut Zeit die Kaufsumme komplett absetzen. Mit wie viel Geld Rentner in Deutschland bereits zur „Oberschicht“ gehören, hat echo24.de bereits aufgedeckt.
Wer früh an die Rente denkt, kann sich bereits im Studium darum kümmern. Denn auch die Ausbildungszeit lässt sich anrechnen. Neben dem Studium zählt auch eine duale Ausbildung oder die Schulzeit.
Erziehung und Ausbildung anrechnen lassen: Das sind die Auswirkungen für das Geld im Alter
Wer über Jahre hinweg „nur“ die eigenen Kinder erzogen hat, wird vom Staat jedoch nicht vergessen. Auch Erziehungszeiten lassen sich anrechnen. Pro Kind stehen den Eltern gemeinsam drei Jahre zu, die auf dem Rentenkonto gutgeschrieben werden – allerdings nur auf einem der Elternteile. Infos zu den weiteren Bedingungen und Möglichkeiten gibt es hier.
Derzeit ist es in Deutschland im Normalfall möglich, mit 67 Jahren in Rente zu gehen. Doch was, wenn man einfach weiterarbeitet? Das wirkt sich natürlich positiv auf die Auszahlung im Ruhestand aus. Neben Beiträgen, die jeder Arbeitnehmer mit dem monatlichen Gehalt zahlt, gibt es pro Monat, in dem weitergearbeitet wird, einen extra Rentenzuschlag von 0,5 Prozent.
Trotz Rente weiterarbeiten – So profitieren Ruheständler vom Steuerrecht
Als Renter lohnt es sich mittlerweile auch im Ruhestand selbst tätig zu werden. Denn seit 2023 gibt es keine Zuverdienstgrenze mehr. Das heißt: Im Alter kann jeder unbegrenzt Geld hinzuverdienen und damit die Rente deutlich aufbessern. Was dabei beachtet werden muss, hat echo24.de hier erklärt.
Wer sich gut im Steuerrecht auskennt, kann im Ruhestand zusätzlich profitieren. Denn für Rentner gibt es einige Ausnahmen und Freibeträge. So gibt es beispielsweise den Altersentlastungsbetrag, für alle, die neben der Rente weitere Einkünfte haben. Dazu zählen neben Mieteinnahmen oder Riester-Rente auch ein Nebenjob. Mehr zu den Freibeträgen gibt es hier.
Rubriklistenbild: © IMAGO/Zoonar / IMAGO/Westend61 / Collage: echo24.de